WARDENBURG Für Werner Liebl und Kurt Elfert hieß es, Abschied nehmen. Herwig Grotelüschen und Friedrich Taubert rücken nach.

Von Werner Fademrecht WARDENBURG - Der Abschied fiel ihm schwerer, als er es wohl selbst gedacht hatte: Werner Liebl musste gestern Abend seine Abschiedsrede, die er als scheidender Gemeindebrandmeister für sich und seinen langjährigen Stellvertreter Kurt Elfert im Ratssaal hielt, mehrmals unterbrechen und sich sammeln. Seine Zuhörer, darunter Landrat Frank Eger, Bürgermeister Eckhard Heinje, Gemeindedirektorin Martina Noske sowie viele Vertreter aus Rat, Verwaltung und Feuerwehr, konnten es ihm nicht verdenken.

Seit 1989, also 16 Jahre lang, war Liebl unter hohem persönlichen Einsatz die Schnittstelle zwischen der Wardenburger Feuerwehr und der Gemeinde. Der Feuerwehr Littel, dessen aktive Abteilung er aus Altersgründen verlassen muss, gehörte er seit seinem 18. Lebensjahr an.

„Wer gute Leute hat, läuft auch Gefahr sie eines Tages zu verlieren“, hatte zuvor Landrat Frank Eger die beiden Feuerwehrmänner gelobt und daran erinnert, dass gerade Liebl sich in seiner Zeit als stellvertretender Kreisbrandmeister stark für die Modernisierung und Erweiterung der Feuerwehren im gesamten Landkreis eingesetzt habe. Der Landrat betonte außerdem das Verdienst Liebls, ein gutes Miteinander mit dem Technischen Hilfswerk in Wardenburg aufgebaut zu haben. Sein Stellvertreter Elfert habe sich ferner stets für die persönlichen Belange der Feuerwehrkameraden eingesetzt.

Wardenburgs ehrenamtlicher Bürgermeister Eckhard Heinje brachte es auf den Punkt, als er in seiner letzten offiziellen Rede in dieser Funktion dem 62-jährigen Liebl ein „Leben für die Feuerwehr“ bescheinigte. Kreisbrandmeister Andreas Tangemann wünschte „viel Glück und Zeit für die Dinge, die ihr jetzt nachholen könnt“ und drückte seine Hoffnung aus, mit den Nachfolgern von Liebl und Elfert eine ebenso konstruktive Zusammenarbeit aufbauen zu können.

Bürgermeister Heinje blieb es vorbehalten, die Nachfolger zu ernennen. Neuer Gemeindebrandmeister ist Herwig Grotelüschen, sein Stellvertreter heißt Friedrich Taubert. Ralf Schwantje und Holger Pastoor erhielten die Ernennungsurkunden zu stellvertretenden Ortsbrandmeistern. Zuvor hatte Werner Liebl seine letzte Amtshandlung vollzogen. Er zeichnete Ehrengemeindebrandmeister Johannes Schnitker für dessen 50-jährige Mitgliedschaft im Oldenburgischen Feuerwehrverband aus.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.