Hude 2016 war für die Freiwillige Feuerwehr Hude ein ganz besonderes Jahr. „Im vergangenen Jahr gab es so wenig Einsätze wie noch nie in der Geschichte der Feuerwehr Hude“ sagte Ortsbrandmeister Jörg Schmidt gleich am Anfang seines Rückblicks auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Brandschützer aus Hude. Lediglich 37 Einsätze mussten die Kameraden abarbeiten, davon 12 Brandeinsätze, 22 Hilfeleistungen und drei Verkehrsunfälle. Es gab darunter keine großen oder schweren Einsätze, betonte Schmidt.

Auszeichnungen in der Feuerwehr

Beförderungen Jana Jörgensen (Feuerwehrfrau), Bernd Schnieder (Oberfeuerwehrmann), André Hedenkamp und Stefan Hibbeler (Hauptfeuerwehrmann), Reinke Peters und Torsten Suhr (Löschmeister), Torben Graalmann (Hauptlöschmeister), sowie Jörg Schmidt (Oberbrandmeister).

Ehrungen Torsten Suhr und Wolfgang Ueberdiek (25 Jahre), Uwe Ohmstede (40 Jahre). Eine neue Auszeichnung erhielt Thorsten Hagemann mit der Ehrennadel der Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen in Gold für seine Verdienste um den Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Viel zu hoch sei aber das Einsatzaufkommen am Huder Bahnhof. Von defekten Fahrstühlen über brennende Gegenstände und eine Personenrettung war das Einsatzspektrum dort wirklich ungewöhnlich. Trotz der geringen Einsatzzahlen und somit auch in diesem Bereich geleisteter Stunden liege die Feuerwehr Hude mit einer Gesamtstundenzahl von 8916,42 auf einem der höchsten Stände die es je gab. „Dies ist zu einem Großteil der umfangreichen Ausbildung in der Huder Wehr geschuldet, aber auch die Wettbewerbsgruppe der Huder Wehr hat unfassbar viel geleistet“, so Schmidt. Ganze 1249,5 Stunden habe die Huder Wettbewerbsgruppe mit der Vorbereitung auf zwei Wettkämpfe verbracht. Am 24. April 2016 erreichten die Huder beim Kreisentscheid in Prinzhöfte/Horstedt den ersten Platz, genauso wie die Huder Seniorengruppe. Aber auch beim Bezirksentscheid am 19. September 2016 in Spelle konnten die Huder mit dem ersten Platz im Gepäck wieder nach Hause fahren. Nachdem die Ortswehr Hude im letzten Jahr bereits ein neues TLF 3000 erhalten hat, das am 3. März offiziell übergeben wird, kommen in diesem Jahr noch ein Einsatzleitwagen und ein Anhänger dazu. In diesem Zusammenhang sprach Schmidt dem Rat und der Verwaltung der Gemeinde seinen Dank aus, denn die Zusammenarbeit sei immer sehr gut gewesen und gerade auch Sachbearbeiterin Manuela Nickel unterstützte die Feuerwehr wo sie nur kann.

Einen großen Dank seitens der Öffentlichen Landesbrandkasse sprach auch Birthe Meidl aus, die der Feuerwehr als kleine Anerkennung für ihre Arbeit einen Scheck überreichte. Dirk Vorlauf, der in Vertretung für den erkrankten Bürgermeister erschienen war, zeigte sich erfreut über die geringen Einsatzzahlen des letzten Jahres, denn dies bedeutet schließlich, dass die Huder Bürger in Sicherheit leben.

Langsam verabschieden wollte sich der Verbandsvorsitzende Peter Sparkuhl, der sein Amt zum 4. März diesen Jahres abgeben wird. Sparkuhl wies darauf hin, wie wichtig es ist, dass es Freiwillige Feuerwehren gibt und Menschen, die 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr jederzeit bereit sind, anderen zur Hilfe zu eilen. Nachwuchs für diese Arbeit zu finden sei nicht einfach, man solle aber nicht davon ausgehen, dass mit einer Jugendfeuerwehr der Feuerwehrnachwuchs gesichert ist.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Hattendorf, der seit 15 Jahren auch Gemeindebrandmeister ist, hat in seiner bisherigen Laufbahn noch kein so ruhiges Einsatzjahr erlebt. Aber auch die Einsätze die es gab, hätten die drei Wehren in der Gemeinde nicht vor Probleme gestellt. Die letzten 15 Jahre als Gemeindebrandmeister hätten durch die gute Zusammenarbeit aller Kameraden überhaupt nicht weh getan, ließ er alle wissen.

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