Delmenhorst Nach einem Großbrand in Delmenhorst ist es in der Welse offenbar zu einem Fischsterben gekommen. Der Fischereiverein Delmenhorst geht davon aus, dass mehrere tausend Fische verendet sein könnten. „Die Lage ist katastrophal. Die Welse ist tot“, sagte der Vorsitzende Detlef Roß am Sonntag gegenüber der NWZ.

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Betroffen vom Fischsterben ist ein mehrere Kilometer langer Abschnitt des Flusses in Delmenhorst. In der Welse gibt es Bachforellen, Aale und andere Fische. Außerdem hat der Verein, dem auch viele Ganderkeseer Angler angehören, dort Meerforellen und Lachse heimisch gemacht. Die Arbeit von über 20 Jahren sei mit einem Handstreich weggewischt, sagte Detlef Roß.

In der Nacht zu Freitag hatte eine Lagerhalle auf dem Gelände einer früheren Kunststofffabrik an der Oldenburger Landstraße gebrannt. In der Halle lagerten außer Fahrzeugen auch Gasflaschen, Lacke und Farben. Der Vorsitzende des Fischereivereins vermutet, dass durch die Löscharbeiten Chemikalien ins Wasser der Welse gelangt sein könnten. Seinen Angaben nach wird das Wasser zurzeit untersucht.

Antje Rickmeier Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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