Großenkneten /Ahlhorn Die NWZ -Aktion „Sicherer Schulweg“ sorgt weiterhin für große Resonanz. Auch die Einwohner der Gemeinde Großenkneten machen sich an vielen Ecken und Straßen Gedanken um die Sicherheit der Kinder – und sehen diese oft gefährdet.

So zum Beispiel Peter Dobrunz: Der Vorsitzende des Vereins für Lebensqualität aus Ahlhorn hält zum Beispiel die Sicherheit für Schüler an der Ecke Am Lemsen/Schulstraße bei der Ahlhorner Grundschule gefährdet. Zu Schulbeginn früh morgens und zum Ende in den Mittagsstunden sei hier ein sehr großes Schüleraufkommen, doch eine klare Regelung, wie eine Ampel, fehlt. „Hier hat es vor zwei Jahren schon einen Antrag gegeben, die Situation zu entschärfen“, erinnert sich Dobrunz. Seitdem habe es zwar Anzeichen dafür gegeben, dass die Gemeinde die Situation entschärfen wolle, getan habe sich seither nichts. „Muss denn erst etwas Schlimmes passieren?“, fragt Dobrunz.

Die Großenkneterin Wiebke Raschen-Wirth sieht eine Gefahr für Schüler an der Kreuzung Moorbeker Straße/Am Esch/Am Hogenesch. „Hier ist nicht immer ganz ersichtlich, ob Autos kommen oder nicht“, sagt sie. Vom Esch aus würden die Schulbusse auf die Moorbeker Straße fahren, und es komme dazu, dass die Kinder nicht wissen, wo sie genau mit ihren Fahrrädern stehen sollen. Die Einmündung sei sehr eng und so würden Busse auch auf den Fahrradweg fahren, erklärt Raschen-Wirth und fordert: „Wir wünschen uns eine Beschilderung, dass es ein Schulweg ist, und außerdem eine Alternative zur Überquerung der Straße.“ Auch eine Beleuchtung im Winter sei eine Hilfe für den Nachwuchs.

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Ein anderes Beispiel ist die Sorge von Hans Peter Schliepat. Der Großenkneter sieht an der Hauptstraße beim Bahnhof einen „Gefahrenherd“. Wenn die Schüler – oder auch andere Leute – zum Bahnhof gehen wollen, gibt es keine geregelte Überquerungsmöglichkeit. Zudem fördert die Schüler-Bushaltestelle das hohe Kinderaufkommen, so dass diese Ecke stark frequentiert ist. Häufig werde hier auch zu schnell gefahren. „Ich würde an der Hauptstraße nur Tempo 30 zulassen, zumindest für die Schwerlastzüge, die hier auch oft durchfahren“, sagt Schliepat.

Schon öfter sei die Gemeinde gebeten worden, die Situation an der Hauptstraße zu entschärfen. „Die Straße gehört dem Landkreis“, sei dann stets die Antwort gewesen. Getan hat sich auf jeden Fall auch hier noch nichts, ärgert sich Schliepat..

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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