Bergedorf Auf 394 Einsatzstunden kam die Freiwillige Feuerwehr Bergedorf im vergangenen Jahr – fast die Hälfte davon, 184 Stunden, fielen bei nur einem einzigen Einsatz an: Der Gefahrgutunfall am 15. Oktober auf der A 29 bei Großenkneten, bei dem die Bergedorfer mit ihrer Dekontaminationseinheit besonders stark gefordert wurden, war „einer der langwierigsten Einsätze überhaupt“, hob Ganderkesees Gemeindebrandmeister Bernd Lembke am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung der Bergedorfer Ortswehr hervor.

Ehrungen und Beförderungen in der Bergedorfer Ortswehr

Langjährige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bergedorf wurden am Freitagabend von Gemeindebrandmeister Bernd Lembke sowie dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Reiner Schröder, geehrt. Stolze 60 Jahre trägt Wolfgang Geerken die blaue Uniform. 24 Jahre lang, von 1981 bis 2005, war er Ortsbrandmeister in Bergedorf.

50 Jahre in der Feuerwehr sind Werner Einemann, Reinhard Siemers, Heinz Timmermann und Heinz Werner Tönjes.

Neue Dienstgrade verliehen wurden an Hendrik Stöver (Hauptfeuerwehrmann) sowie Tanja Steffen und Neele Buurman-Blankemeyer (beide Oberfeuerwehrfrau). Als Feuerwehrmänner verpflichtet wurden Joost Fortmann, Mirco Timmermann und Jarne Düßmann.

Die 250 Feuerwehrleute vor Ort seien in den 16 Stunden auf der Autobahn an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gelangt, sagte Lembke und lobte die Bergedorfer dafür, dass sie in der Lage waren, ihre Einsatzkräfte auszutauschen: „Das muss man Euch hoch anrechnen.“ Auch Ortsbrandmeister Holger Buurman hob den Gefahrgut-Einsatz auf der A 29 in seinem Jahresbericht hervor und stellte zufrieden fest, dass „alles gut geklappt“ habe.

Daneben listete Buurman fünf Brandeinsätze auf (zwei davon wurden durch Fehlalarme von Brandmeldeanlagen ausgelöst), eine Brandsicherheitswache und sieben Hilfeleistungen. Alle Einsätze sowie der Übungs- und Ausbildungsdienst ergaben für die Freiwillige Feuerwehr Bergedorf in 2019 eine Gesamtstundenzahl von 4148. Geleistet wurden sie von 56 aktiven Mitgliedern und 25 Kameraden in der Altersabteilung.

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Wie Gemeindebrandmeister Lembke ging Bürgermeisterin Alice Gerken in ihrem Grußwort auf den Feuerwehrbedarfsplan ein, der im vergangenen Jahr mit großem Aufwand für alle sechs Ortswehren erarbeitet wurde. Zu den Überraschungen habe gehört, so Gerken, dass alle sechs Feuerwehrhäuser baulich verändert oder gar erneuert werden müssen. Für das Gebäude in Bergedorf sei eine energetische Sanierung erforderlich, die Vorbereitungen dafür sollen noch in diesem Jahr beginnen.

Ein neues Fahrzeug für die Ortswehr sieht der Bedarfsplan auch vor – allerdings ein gebrauchtes: Das alte Bergedorfer Löschfahrzeug (LF) 8 werde durch ein LF 10 aus Falkenburg ersetzt. Die Falkenburger würden das Auto aber nur schweren Herzens abgeben, verdeutlichte die Bürgermeisterin den guten Zustand des „Gebrauchtwagens“.

Aus dem Ortskommando verabschiedet wurde nach 33 Jahren im Amt Kassenwart Günther Auffarth. Einstimmig wählten die Mitglieder Neele Buurman-Blankemeyer zur Nachfolgerin. Einen Wechsel gab es auch im Amt des Seniorensprechers: Klaus Fiedler löste Gerno Pelz ab. Wiedergewählt wurden Schriftwart Enno Hohnholt, Sicherheitsbeauftragter Heiner Meyer, die Festausschuss-Mitglieder Rainer Grosenik und Ines Kruse sowie die Dorfausschuss-Vertreter Heino Stöver und Wolfgang Wührmann. Neu im Vorstand ist Joost Fortmann als Beisitzer.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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