Aschenstedt Schwerer Unfall auf der Landesstraße 872 kurz vor Aschenstedt am Donnerstag, 2.50 Uhr: Ein 20-jähriger Mann verlor die Kontrolle über seinen alten Wagen, geriet aus ungeklärter Ursache zu Beginn einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit dem Auto gegen einen Baum. Der Goldenstedter wurde lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus gebracht, schwebt aber inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr. Laut Polizei liegen Hinweise darauf vor, „dass der Audifahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein könnte“. Durch den heftigen Aufprall wurde das Fahrzeug in drei Teile gerissen. Die Freiwilligen Feuerwehren Dötlingen, Neerstedt und Wildeshausen waren zu einem Großeinsatz vor Ort. Die Landesstraße blieb mehr als vier Stunden voll gesperrt.

Der 20-Jährige kam aus Richtung Wildeshausen. Der Unfall ereignete sich in Höhe der kleinen Straße „Auf dem Flage“ vor der Abzweigung „Zum Sande“. Zum Zeitpunkt des Unfalles war der junge Mann angeschnallt gewesen. Durch den Aufprall wurde er aus dem Fahrzeug geschleudert, so dass er beim Eintreffen der Feuerwehr bereits außerhalb des Wagens durch den Rettungsdienst versorgt wurde.

Allerdings mussten die Feuerwehrkräfte bei den Bergungsmaßnahmen hydraulische Rettungsgeräte und die Seilwinde des Wildeshauser Rüstwagens einsetzen. Nur so konnten sie bei dem Unfall abgetrennte Gliedmaße aus dem Wrack des Fahrzeugs bergen. Ein Polizeiauto brachte sie – entsprechend verpackt – in das Krankenhaus.

Schon im Laufe der Unfallaufnahme wurde durch das Krankenhaus mitgeteilt, dass sich der Gesundheitszustand des 20-Jährigen stabilisiert habe und er außer Lebensgefahr sei.

Direkt in der Nähe des Unfallorts befindet sich die Bahnstrecke Delmenhorst-Osnabrück. Sie wurde für 30 Minuten gesperrt. Dazu berichtet Gemeindefeuerwehrpressewart Jannis Wilgen: „Da zunächst nicht hinreichend feststand, inwieweit sich zum Unfallzeitpunkt noch weitere Insassen in dem Wagen befunden hatten, wurde umgehend eine Suche nach etwaigen herausgeschleuderten Personen eingeleitet. Dabei kamen auch Wärmebildkameras zum Einsatz.“ Weitere Beteiligte wurden aber zum Glück beim Durchkämmen der Umgebung nicht gefunden. Nach Polizeiangaben wurde auch noch nach möglichen Fahrzeugteilen gesucht.

Für die Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges wurde die L 872 bis 7 Uhr gesperrt. Durch die Feuerwehr wurde der Ort ausgeleuchtet. Der Audi wurde durch ein Abschleppunternehmen mittels Kran geborgen. Es entstand wirtschaftlicher Totalschaden (rund 700 Euro).

Gegen 4.30 Uhr rückten die die Wehren aus Neerstedt und Wildeshausen ab. Die Ortswehr Dötlingen verblieb noch am Ort und leuchtete ihn aus. Insgesamt waren 65 Feuerwehrleute der drei Wehren mit zwölf Fahrzeugen vor Ort, so Wilgen. Die Dötlinger Kameraden setzten sich im Anschluss an den belastenden Einsatz noch zusammen, wie Wilgen bestätigte.


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