Altmoorhausen Ein sehr einsatzreiches Jahr liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Altmoorhausen. Unter Leitung von Ortsbrandmeister Andreas Wicht wurde jetzt im Feuerwehrhaus eine Bilanz gezogen:

Die Einsätze

Insgesamt 51 Alarmierungen gab es für die Altmoorhauser Einsatzkräfte. 10 557,19 Arbeits-, Dienst-, Lehrgangs-, und Einsatzstunden kamen zusammen. Das waren fast 4000 Stunden mehr als im vergangenen Jahr, die die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer leisteten. 12 092 Kilometer legten die Fahrzeuge der Altmoorhauser Wehr zurück.

Die Mitglieder

Die Feuerwehr Altmoorhausen hat zurzeit 56 aktive Mitglieder, darunter sind 14 Frauen. Die Wehr zählt zudem 14 passive Mitglieder und 19 Kameraden in der Alters-Abteilung.

Bürgermeister Holger Lebedinzew bedankte sich für die große Einsatzbereitschaft im Jahre 2019. Besonders lobte er die tolle Zusammenarbeit der Wehren und aller anderen beteiligten Organisationen bei dem besonders in Erinnerung gebliebenen Einsatz im Sommer 2019, als eine große Evakuierung im Zuge eines Bombenfundes vorgenommen werden musste.

Das Feuerwehrhaus

Lebedinzew berichtete von Sanierungs- und Neubauplänen für das Feuerwehrhaus in Altmoorhausen. Die Planung solle voraussichtlich 2022 beginnen. Eine Übergangslösung in Sachen Umkleidecontainer für die weiblichen Mitglieder soll auf jeden Fall 2020 fertiggestellt werden. Der Container steht bereits. Anschlüsse für Strom und Wasser müssen noch gelegt werden.

Die tolle Arbeit

Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf blickte auf ein nicht leichtes, umfangreiches aber auch interessantes Feuerwehrjahr in der Gemeinde zurück. Er betonte, dass aus Sicht der Feuerwehr die Einsätze immer gut gemeistert wurden. Es sei eine tolle Arbeit abgeliefert worden. Er freue sich über viele Neuaufnahmen in der Freiwilligen Feuerwehr. Ein großes Lob ging an die Jugendfeuerwehr. Diese hab eine tolle Entwicklung genommen.

Die Blaulichtmeile aller Rettungsorganisationen der Gemeinde im vergangenen Sommer war für Hattendorf ein voller Erfolg. Diese Idee sei bis nach Oldenburg durchgedrungen, wo dieses Jahr auch eine solche große Aktion geplant werde. Hattendorf, der sein Amt als Gemeindebrandmeister von Hude abgibt, um mehr Zeit für Aufgaben in der Kreisfeuerwehr zu haben, blickte auf tolle 18 Jahre in diesem Amt zurück.

Die Kleidung

Der künftige Gemeindebrandmeister Jörg Schmidt berichtete, dass die Anschaffung neuer Einsatzkleidung geplant sei. Diese Kleidung, auch „Waldbrandkleidung“ genannt, sei etwas dünner und somit an heißen Tagen im Sommer optimal einzusetzen.

Birthe Meidl von der Öffentlichen Versicherung sprach den Feuerwehrleuten großen Respekt aus. Es seien wahnsinnig viele Stunden ehrenamtlich erbracht worden.

die Vorbildfunktion

Wie weiter berichtet wurde, stößt der innovative Einsatzhygiene-Anhänger, den die Altmoorhauser Wehr in Dienst gestellt hat, auf großes Interesse. Viele Besucher aus anderen Gemeinden und Städten informierten sich vor Ort, über das System zum Gesundheitsschutz der eingesetzten Kräfte. Auch ein Beitrag lief im Fernsehen. Die Freiwillige Feuerwehr Altmoorhausen sei weiterhin ein Vorbild in ganz Deutschland, was die Einsatzhygiene angehe, hieß es.

Das Neue Fahrzeug

Ein Großtank-Löschfahrzeug mit 10 000 Litern wurde als neues Fahrzeug bestellt. Die Fertigstellung dauert aber bis zu 18 Monate. Zurzeit läuft noch eine Ausschreibung für Fahrgestell und Aufbau.

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