Ahlhorn Versehentlich auf der Autobahn 29 gelandet ist am Mittwoch der 63-jährige Fahrer eines Traktors. Nach Angaben der Polizei war der Mann auf dem Weg vom Emsland nach Hannover. Dabei verließ er sich auf sein Navigationsgerät und fuhr gegen 16.20 Uhr an der Anschlussstelle Ahlhorn auf die A 29.

Das Befahren von Autobahnen ist nur mit Fahrzeugen erlaubt, die bauartbedingt eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 60 Stundenkilometern erreichen können. Mehrere Verkehrsteilnehmer verständigten die Autobahnpolizei Ahlhorn, von wo ein Streifenwagen die „Verfolgung“ aufnahm.

Im Ahlhorner Dreieck konnte Sichtkontakt zum Traktor hergestellt werden, der zu dem Zeitpunkt bereits die Tangente zur Autobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück befuhr.

An einem Zufahrtstor in der Gemeinde Emstek, das von der Autobahnmeisterei genutzt werden kann, wurde der Traktor von der Autobahn begleitet. Mit dem Fahrer aus dem Kreis Hannover führten die Polizisten ein mahnendes Gespräch. Er war einsichtig und gab an, seinen Fehler sofort bemerkt zu haben. Eine frühere Möglichkeit zum Verlassen der Autobahn habe sich ihm aber nicht geboten.

Die Polizisten verzichteten auf die Einleitung eines Verfahrens wegen Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung. Für die Weiterfahrt in Richtung Hannover, die mit maximal 50 km/h noch einige Stunden gedauert haben dürfte, wünschten sie dem 63-Jährigen viel Erfolg. Die Zieleingabe im Navigationsgerät wurde mit entsprechenden Einstellungen neu vorgenommen.

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