Eine Premiere feierte am Sonnabend der Musikzug Bookholzberg unter der Leitung von Andreas Hiller – und das vor großer Zuhörerkulisse: Erstmals musizierte das Orchester zusammen mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Gronau. In der rappelvollen Aula der Schule an der Ellerbäke in Bookholzberg zeigten beide Gruppen zunächst einzeln ihr Können, um anschließend unter dem Motto „Musik ist Trumpf“ gemeinsam aufzuspielen. Fast 60 Blasinstrumente erklangen dabei zugleich.

Musik gemacht wurde am Wochenende auch in Schönemoor – jedoch stand dort eine ganz andere Gattung im Fokus. In der St.-Katharinen-Kirche gastierte am Sonntag zum zweiten Mal das Amantes-Quartett, das der ehemalige Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Elmeloh, Dr. Christian König, aus dem Oldenburger Raum in die Gemeinde geholt hat. Neben König (Viola) spielen Dirk Ellée, Anja-Maria Brand-Jakopaschke (Violinen) und Uwe Vaihinger (Cello) in der Formation.

Vor rund 70 Zuhörern bot das Streichquartett Werke von Schubert, Ravel und Mozart dar und genoss dabei sichtlich die besondere Akustik in der Schönemoorer Kirche. Auf eine Gage verzichteten die Musiker, wie schon bei ihrem Debüt in Schönemoor. Der Erlös des Konzerts – laut Pastorin Susanne Wöhler sind rund 380 Euro zusammengekommen – fließen als Spende der Kirchenmusik der ev.-luth. Kirchengemeinde Schönemoor zu.

Auf einen hohen Erlös hoffte am Sonnabend auch der Förderverein der Grundschule Bookholzberg bei seinem Fahrradflohmarkt auf dem Bookholzberger Kirchplatz. Rund um den Brunnen waren Fahrräder, Kettcars, Roller und Inliner aufgestellt, am Pavillon dahinter lockten Kekse und Gebäck. Bei der fünften Auflage des Fahrradflohmarkts gehe man erstmals „an die Öffentlichkeit“, berichtete Ilona Glaser, Vorsitzende des Fördervereins. In den vergangenen Jahren hatte der Flohmarkt immer im Innenhof der Schule stattgefunden.

Eine Stunde lang konnten Fahrräder aller Art und Preisklassen abgegeben werden, die der Förderverein dann in Kommission verkaufte. Von den Erlösen behielt er 15 Prozent für sich.

Mit der Resonanz war die Vorsitzende trotz des sehr durchwachsenen Wetters zufrieden. Zu Beginn habe es einen großen Ansturm gegeben, „das meiste haben wir schon in der ersten Hälfte verkauft“. Laufkundschaft habe es aber nicht gegeben. Die meisten Kunden nutzten die Gunst der Stunde und ließen die neu erstandenen Räder auch gleich von den anwesenden Polizeibeamten codieren.

Nicht mit dem Rad, sondern mit dem Bus unternahmen kürzlich 23 politisch Interessierte aus Ganderkesee und Umgebung einen Ausflug nach Hannover. Ihr Ziel: der Niedersächsische Landtag. Dorthin hatte sie FDP-Fraktionsvorsitzender Christian Dürr eingeladen. Auf dem Besuchsprogramm standen zudem der Maschsee, das neue Rathaus und die Markthalle. Begleitet wurde die Gruppe von Marion Vosteen aus Dürrs Ganderkeseer Wahlkreisbüro. Im Anschluss an eine per Live­stream verfolgte Landtagsdebatte hatten die Besucher noch Gelegenheit, zu einem Gespräch mit Dürr und dem CDU-Landtagsabgeordneten Ansgar Focke über aktuelle politische Themen.

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