Ganderkesee Im Umziehen hat die Guttempler-Gemeinschaft Ganderkesee langsam Routine. Über Jahrzehnte hatte sich die Gruppe in einem Ex-Klassenraum und einem angrenzenden kleineren Zimmer der alten Schule Bookhorn wohl gefühlt. 2015, als die Räumlichkeiten dort neu aufgeteilt wurden, zogen die Guttempler im selben Haus in eine frühere Lehrerwohnung um. Weil diese Ex-Wohnung nun für Flüchtlinge umgebaut wird, landete die Gemeinschaft schließlich im Jugendzentrum Trend. Doch diese Lösung sei (noch) nicht das Gelbe vom Ei, bedauert Erwin Wendt, bei den Guttemplern zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.

Bei den Guttemplern handelt es sich um eine internationale Selbsthilfeorganisation, die sich für eine Enthaltsamkeit von Alkohol einsetzt und ehrenamtlich Suchtkranke betreut, etwa durch Hausbesuche oder bei Gemeinschaftsabenden. In Ganderkesee umfasse die Gemeinschaft zurzeit 15 Mitglieder, erläuterte Wendt. Neben der ernsthaften Arbeit habe in der Gruppe auch die Geselligkeit ihren Platz – wobei der Heider beispielhaft auf ein bevorstehendes Grillfest in Köterende am 20. August und eine Tagestour am 3. Oktober hinwies.

In Bookhorn habe die Gruppe weit mehr als 20 Jahre ihr Domizil gehabt. Der Ex-Klassenraum habe genügend Platz geboten, auch für die Treffen mit den Delmenhorster Guttemplern, sagte Wendt. Im kleineren Raum habe man Einzelgespräche führen können. Und: Das kleine Zimmer sei abschließbar gewesen, gut geeignet zum sicheren Verwahren zum Beispiel von Unterlagen und technischem Gerät.

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Ein abschließbares Zimmer, so bedauerte Wendt, gebe es für die Guttempler am neuen Standort im Jugendzentrum Trend nicht. Es werde aber gebraucht. Im Trend könne die Gemeinschaft zusammen mit weiteren Gruppen einen größeren und einen kleineren Raum nutzen. Die Lage des Jugendzentrums sei zwar zentral, es gebe aber auch Mitglieder, die einen weniger öffentlichen Bereich vorziehen würden.

In einer ersten Stellungnahme sagte Verwaltungssprecher Hauke Gruhn, die Gemeinde könne Wendts Darstellung „nicht nachvollziehen“. Es gebe einen durch mehrere Gruppen genutzten größeren Raum und einen kleinen Besprechungsraum, ferner für die Guttempler einen abschließbaren Abstellraum. Auch wolle man in Kürze abschließbare Schränke anschaffen. Im Übrigen seien die Räumlichkeiten mit Lamellen als Sichtschutz ausgestattet.

Erwin Wendt blieb bei seiner Einschätzung.

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Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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