Huntlosen „Als vor 50 Jahren im Mai 1964 die Arbeitsgemeinschaft für Ländliche Erwachsenenbildung im Landkreis Oldenburg gegründet wurde, da war ich noch lange nicht geboren und meine Mutter ging noch in die vierte Klasse“, mit diesen Worten erinnerte die Vorsitzende Andrea Naber an die Anfänge der AG im Landkreis während der Feierstunde zu dem runden Geburtstag in Meyers Gasthaus in Huntlosen.

Vor gut 60 Gästen schilderte die Vorsitzende die Anfänge und die Arbeit findiger Leute, die damals festgestellt hatten, dass es sich auch für einen Erwachsenen lohne zu lernen und das nahezu ein Leben lang. Andrea Naber: „Die damalige Entscheidung war zur LEB zu gehen. Daraus entwickelte sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die damals wie heute mit den Landfrauenvereinen und dem Landvolk besteht“. Über die Jahre seien dann viele Vereine hinzugekommen.

Für Tagesmütter, Seniorenbegleiter aber auch Gästeführer habe sich die LEB stark engagiert. „Über unsere Mitglieder LEB Großenkneten und Goldenstedt findet die angebotsbezogene Bildungsarbeit in Zusammenarbeit mit den Gemeinden statt.“

Das spiegelte sich auch in dem Programm zum 50-jährigen Jubiläum der AG LEB an diesem Abend. Die humorvolle Moderation hatte „Elise Plietsch“ übernommen. Ein Dötlinger Original, das seine Ausbildung zur Gästeführung über die LEB machte. Aber auch die musikalische Begleitung der A-Capella-Gruppe „Quintessence“ unter der Leitung von Daniel Berg, hatte über Lutz Kaminski, pädagogischer LEB-Mitarbeiter, den Bezug zur Ländlichen Erwachsenenbildung, ebenso wie die „Beverbruch Dream Boys“ mit ihrem Wasserballett unter der Leitung von Rolf Breitenbach, er ist Geschäftsführer des LEB-Mitglieds Maschinenring.

Die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen erklärte: „Wir alle sind gefordert, nicht den Anschluss zu verlieren. Die LEB macht dazu umfangreiche Angebote.“ Mehr als 10 000 Unterrichtsstunden würden im Landkreis mittlerweile im Jahr gegeben. Das alles im Rahmen eines übersichtlichen Budgets, so Grotelüschen. Heute sei die LEB nicht mehr aus der Bildungslandschaft wegzudenken.

Bürgermeister Thorsten Schmidtke lobte die engagierte Arbeit. Jedes Jahr liege ein umfangreiches Programmheft mit fast 70 Angeboten vor. In der Integrationsarbeit der Gemeinde sei die LEB eine ganz wichtige Säule. Schmidtke erinnerte in diesem Zusammenhang an die aktuelle Ausbildung von 14 ehrenamtlichen Integrationslotsen. „Schön, dass sie da sind. Machen sie einfach so weiter.“

Rudolf Meyer, Präsident der LEB Niedersachsen, sprach von einem Wurzelwerk unter dem Dach der LEB. „Die ländliche Erwachsenenbildung ist ein Schiff, das sich aus vielen kleinen Mosaiksteinen zu einem Ganzen zusammensetzt.

LEB-Bereichsleiterin Oldenburg, Karin Pieper, schilderte das Ziel Bildungsarbeit auf Augenhöhe und erinnerte an die Mitglieder-Institutionen. Daneben verwies sie auf eine 300 Bilder umfassende Schau, die von den Anfängen bis in die Gegenwart reicht und die umfassende Arbeit schilderte.

Bevor Vorsitzende Naber zum „Netzwerken“ einlud, bedankte sie sich bei ihren Vorgängern Lisa Lütje, Angelika Pieper und Dr. Vollmers sowie dem ehemaligen Geschäftsführer Herbert Lehmkuhl.

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