Wardenburg Mit der Auftaktveranstaltung am 2. September haben die Gemeinde Wardenburg und die Projektgruppe „Zukunft“ des Marketingforums den Bürgerprozess „Wardenburg im Jahr 2050“ angestoßen; nun soll es am kommenden Dienstag, 20. September, mit dem ersten Workshop erstmals in die Inhalte gehen. Um 19 Uhr setzen sich die Teilnehmer – bislang sind 24 angemeldet – mit dem Thema „Standortqualität“ auseinander.

Ziel ist, den Standort Wardenburg für Gewerbe und Dienstleistung zu erhalten und zu verbessern. Dazu sollen in Kleingruppen Fragen der Zukunft besprochen und zukunftsfähige Ideen gefunden werden. Moderiert werden die Workshops von Heike Brunken-Winkler und Julia Nahrath von der Firma ARSU (Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH).

Bürgermeisterin Martina Noske bedauert, dass sich kaum jemand aus der jüngeren Generation für den Bürgerprozess angemeldet hat. Das Alter der Teilnehmer bewege sich zwischen 40 und 75. „Aus diesem Grund haben wir die IGS angesprochen und sind dort auf eine Lehrerin gestoßen, die dieses Thema für sich entdeckt hat und demnächst eine Arbeitsgruppe mit freiwilligen Schülern bilden will“, berichtet Noske. Diese Gruppe werde ebenfalls, wie in den Erwachsenen-Workshops, die World-Café-Methode anwenden. Das heißt, in einem kurzen Zeitraum von jeweils rund 20 Minuten wird in wechselnden Gesprächsrunden ein Gedankenaustausch zum Thema Zukunft in Gang gebracht.

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„Es geht nicht um einzelne Ampeln, sondern um Strategien und eine visionäre Sicht der Dinge“, versucht Werner Albrecht von der Projektgruppe Zukunft zu verdeutlichen. „Wir wollen die Entwicklung nicht verschlafen und uns später nicht fragen lassen müssen, warum wir nicht rechtzeitig etwas für unseren Ort getan haben“, sagt Martina Noske. 2050 sinke Wardenburgs Einwohnerzahl auf 14 000 (derzeit knapp 17 000) und falle dann weiter ab.

Weitere Anmeldungen zum Workshop am Dienstag nimmt die Gemeinde noch bis Montag per Fax 04407/73-100 oder E-Mail (rathaus@wardenburh.de) entgegen. Auch die weiteren Workshop haben noch freie Plätze: 29. September „Lebens- und Wohnqualität“, 26. Oktober „Standortqualität“ und 29. November Ergebnis-Workshop.

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