Wildeshausen An einem Pilotprojekt zum Einsparen von CO2 beteiligen sich Schüler aus der Klimaschutz-AG des Beruflichen Gymnasiums in Wildeshausen. Am vergangenen Donnerstag fiel mit dem ersten Seminar der Startschuss. Mit Unterstützung der Firma Hoffrogge und unter Anleitung von Lehrer Ralf Röhl werden 15 Jugendliche Klimabilanzen für Wildeshauser Unternehmen erstellen und sie so beim Einsparen von CO2 unterstützen. Den dafür nötigen Klimarechner stellt die Firma Hoffrogge zur Verfügung. Katharina Finke, Klimaschutzbeauftragte des Unternehmens, gab am Donnerstag eine Einführung in die Software.

Über die Mittelstandsvereinigung Wildeshausen und eine Aktion des Beruflichen Gymnasiums zum internationalen „Earth-Strike-Day“ am 27. September entstand der Kontakt zu Hoffrogge. Das Unternehmen arbeitet bereits daran, CO2 einzusparen und durch ausgleichende Maßnahmen zu kompensieren. Mithilfe der Klimaschutz-AG sollen davon nun neun weitere Wildeshauser Firmen profitieren.

Klimaschutz gehe die ganze Gesellschaft an, auch Unternehmer, das ist Röhl wichtig. „Wir als Schule nehmen das Thema ernst“, betonte er. Das gesetzte Ziel ist ehrgeizig: Bis zum Ende des Jahres sollen alle Unternehmen ihre Klimabilanzen erhalten. Dann könne man gemeinsam Konzepte entwickeln, um CO2 einzusparen.

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Gründe für die Schüler, bei dem Projekt mitzumachen, gibt es viele. „Weil wir unseren CO2-Fußabdruck echt verbessern müssen“, sagte Leonie Debbeler (18). Es sei ein guter Ansatz, um sich zu engagieren, meinte sie. „Wir müssen besonders als junge Generation etwas für das Klima tun“, fügte Sascha Leichsenring (17) hinzu. Er ist davon überzeugt, dass das Projekt eine gute Sache ist.

Röhl hofft darauf, mit der AG auch ein Umdenken bei seinen Schülern anzustoßen und konkrete Handlungsschritte zum Klimaschutz zu inspirieren. Das Interesse am Thema komme aber bereits von den Jugendlichen, betont er. Auch die Beteiligung der Schule am Earth-Strike-Day hätten die Schülerinnen und Schüler selbst organisiert.

Jana Wollenberg Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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