Wildeshausen Auf diese Auszeichnung sind die 384 Mädchen und Jungen der Wildeshauser Wallschule, ihre Eltern und das Lehrerkollegium besonders stolz: Bereits zum dritten Male in Folge ist die Grundschule zur „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ernannt worden. Die Auszeichnung gilt für drei Jahre; jetzt für den Zeitraum 2016 bis 2019. Die Wallschule ist die einzige „Umweltschule“ in Wildeshausen.

Neun ausgezeichnete „Umweltschulen“ im Landkreis

An der Universität Osnabrück wurden Anfang Oktober die „Umweltschulen in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschulen“ aus der Region Weser-Ems ausgezeichnet. Insgesamt 90 Schulen aus dieser Region erhielten die Auszeichnung „Umweltschule“, davon allein 17 aus dem Landkreis, der Stadt Oldenburg und dem Ammerland. Landesweit nehmen 340 Schulen an diesem Projekt teil.

Im Landkreis Oldenburg können sich die Letheschule (Förderzentrum Lernen) in Wardenburg-Oberlethe seit 2001,  Grundschule Achternmeer (seit 1999), die  Grundschule Neerstedt (seit 2007), die  Grundschule Schierbrok (seit 1999), die Grundschule Huntlosen (seit 2013), die Grundschule Hohenfelde in Wardenburg-Westerburg (seit 2007), die Wallschule in Wildeshausen (seit 2006), die Grundschule Harpstedt (seit 2017) und das  Graf-Anton-Günther-Gymnasium in Oldenburg (seit 2011) Umweltschule nennen.

Die Lehrerinnen Anja Nolte und Ina Popken, die federführend die Umweltprojekte an der Schule betreuen, waren zur Ehrungsveranstaltung an der Universität Osnabrück gefahren und nahmen dort die entsprechende Urkunde entgegen. Bei der Auszeichnungsfeier würdigten Uni-Präsidentin Susanne Menzel-Riedl und die Staatssekretärin im Kultusministerium, Gaby Willamowius, das intensive Engagement der Schülerinnen und Schüler. „Es geht uns allen darum, eine gerechtere und nachhaltigere, sozial- und umweltverträgliche Lebens- und Wirtschaftsweise auf unserer Erde zu gestalten“, sagte Willamowius.

Bei den Umweltaktivitäten der Wallschule seien Elternschaft und Förderverein stark eingebunden, erklärte Rektorin Roswitha Remmert am Freitag, als die Fachkräfte gemeinsam mit Schülern der Klasse 4c die grüne Fahne der „Umweltschule“ präsentierten. Das gelte auch für „Schule im Fluss“, ein Modellprojekt in Zusammenarbeit mit der Universität Vechta und dem Landvolkverband. Dabei ging es darum, das gut drei Hektar große Schulgelände ökologisch aufzuwerten.

Zur Erhöhung der Artenvielfalt auf dem Schulhof wurde im vergangenen Jahr ein Amphibienhügel am Schulteich mit den Schülerinnen und Schülern gebaut. Weiterhin konstruierten sie ein Insektenhotel und säten Sonnenblumen. Für das Beerenobst im Schulgarten wurde ein Pflanzkasten gebaut. All das trug dazu bei, erneut den Titel „Umweltschule“ zu erhalten, erklärte Remmert.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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