Wildeshausen Plattdeutsch ist die Sprache, mit denen viele der Bewohnerinnen und Bewohner der Wildeshauser Senioreneinrichtung Alexanderstift groß geworden sind. Deshalb sind die im monatlichen Rhythmus stattfindenden Plattdeutschnachmittage mit Friedrich Ahlers immer gerne besucht.

Ahlers, zugleich ehrenamtlicher Plattdeutschbeauftragter der Stadt Wildeshausen, hatte kürzlich wieder 20 Geschichten mit in die Tagesstätte des Hauses an der Heemstraße gebracht. „Zwei davon sind sogar wirklich wahr. Die Namen der Beteiligten habe ich natürlich verändert“, bemerkte Ahlers augenzwinkernd. Getreu dem Motto: Die Datenschutz-Grundverordnung lässt grüßen.

Für die Senioren spielte es aber keine große Rolle, ob wahr oder teilweise erfunden. Sie lauschten den Geschichten mit einem Lächeln im Gesicht, denn „op Platt“ kann man sogar jemanden beleidigen, ohne dass der böse ist.

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Auch Einrichtungsleiter Sascha Lücke nahm nach der Begrüßung kurzzeitig Platz neben dem Plattsnacker. Wie weit er das Plattdeutsche versteht oder sogar spricht, verriet er dabei nicht.

Ahlers erzählte zum Beispiel die Geschichte vom „Hackelspadd“, der in den Dörfern früher zu finden war, wenn sich Menschen einander näherkamen. So wurde der richtige Weg gewiesen. Aber auch „Die Druppen“, Nasentropfen, waren Anlass zum Schmunzeln. Oft hängt der Tropfen an der Nasenspitze und will nicht fallen. Wenn er das doch tut und dabei in die gerade köchelnde Suppe fällt, habe das so seinen eigenen „Geschmack“. Weitere Kortjans folgten, wie über den „Uhlenspiegel“ oder andere Personen und Begebenheiten. Auch waren einige Passagen aus den „Melkbuern Geschichten“ von Autor Matthias Stührwoldt zu hören. Nach gut einer Stunde hatte Ahlers seine Geschichten vorgelesen und konnte in die vergnügten Gesichter seiner Zuhörer blicken.

Übrigens hat der Plattdeutschbeauftragte in der Stadtbücherei einen eigenen plattdeutschen Bökershap. „Der kann gerne noch ein Stück mehr in Anspruch genommen werden“, so Ahlers.

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