Westerburg Der „Plattdüütsche Lääsewettstriet“ der Oldenburgischen Landschaft ist am Freitag in der Grundschule Hohenfelde eingeläutet worden. Johann Strudthoff, Koordinator des Wettbewerbs auf Landkreisebene, erläuterte, warum die Wahl gerade auf diese Grundschule fiel: „Hier gibt es eine sehr aktive Plattdeutsch-Arbeitsgemeinschaft, und auch die Lehrer engagieren sich sehr für den Erhalt des Plattdeutschen.“

Die Kinder der Plattdeutsch-AG sangen zum Beginn ein Lied und lasen kurze Geschichten auf Platt vor. „Fast alle sprechen Zuhause mit Eltern oder Großeltern Platt“, erzählte Elke Meiertöns, Leiterin der Plattdeutsch-AG.

Mittlerweile hat sich die Grundschule auch für den Titel „Plattdeutsche Schule“ beworben. „Viele unserer Lehrer können Platt schnacken“, sagte Schulleiterin Susanne Kleimann. Teile des Unterrichts wollen die Lehrer auf Platt gestalten, allerdings keine ganzen Unterrichtsstunden oder gar Fächer.

Träger des Wettbewerbs, der bereits zum 25. Mal ausgetragen wird, ist die Oldenburgische Landschaft. Sie spricht die Schulen im Gebiet des Oldenburger Landes an. Vizepräsident Ernst-August Bode war ebenfalls vor Ort. Gefördert wird der Wettbewerb vom Landkreis, der von den Plattdeutschbeauftragten Angela Hillen und Detmar Dirks vertreten wurde.

Am Wettbewerb können Schüler aller Schulformen und darüber hinaus Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren teilnehmen. Die Kandidaten lesen fünf Minuten lang einen Text eigener Wahl vor, in den weiteren Runden gibt es einen fremden Text dazu.

Jede Schule kürt die Gewinner, die dann auf Landkreisebene am 22. April im Gymnasium Wildeshausen antreten. Daran schließt sich ein Wettbewerb auf Bezirksebene an, das Finale wird auf Landesebene ausgetragen. Schüler, deren Schulen an dem Wettbewerb nicht teilnehmen, können sich trotzdem melden und nehmen dann auf Kreisebene teil.

Die Meldefrist für die Gewinner der einzelnen Schulen wurde auf den 10. April verlängert, vorgesehen war der 12. März. „Es wäre ein guter Schnitt, wenn 20 Schulen im Landkreis mitmachen“, sagte Strudthoff. „Im gesamten Einzugsgebiet der Oldenburgischen Landschaft erwarten wir bis zu 5000 Teilnehmer“, ergänzte Bode.


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Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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