Hude Im Forum der Peter-Ustinov-Schule ist es dunkel. Die Stuhlreihen sind fast bis auf den letzten Platz besetzt, Kinder rennen aufgeregt hin und her.

Gleich beginnt das Theaterstück der Vorschulkinder des Huder Kindergartens Gänseblümchen. Sie zeigen Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“ – und das gleich in drei Akten.

Zu allererst zieht Pippi in die Villa Kunterbunt ein. Bevor sie überhaupt ankommt, muss sie sich jedoch den beiden Kommissaren Kling und Klang stellen. Wie gut, dass sie da direkt neue Freunde findet. Mit Annika und Tommy spielen macht noch mehr Spaß, als alleine mit ihrem Pferd „Kleiner Onkel“ und ihrem Affen „Herr Nielson“.

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Annika und Tommy laden Pippi dann auch gleich zu sich nach Hause ein – zum Kaffee und Kuchen. Aber ach, benehmen fällt Pippi gar nicht leicht. Sie nascht an der Torte, nimmt sich Unmengen vom Büfett und veranstaltet ein riesen Chaos, als sie sich die Finger an der Tischdecke abwischen möchte – und alles zu Boden reißt. Wie gut, dass die Eltern ihrer neuen Freunde nett sind und sie nicht ausschimpfen. Aber benehmen kann man ja lernen und könnte Pippi das besser als in der Schule?

Also geht sie am nächsten Tag mit in den Unterricht– aber das ist nichts für sie. Sie macht lieber schon früher Sommerferien.

Den 23 Vorschulkindern ist die Aufregung auf der Bühne nur ganz selten anzumerken, niemand vergisst seinen Text und Spaß am Theaterspielen haben alle. „Vor der Aufführung hatten einige Kinder ganz schön Lampenfieber“, verrät Carola Lippstreuer. Auch sie ist als Pippi Langstrumpf verkleidet – aber nicht auf der Bühne, sondern für die Einlasskontrolle zuständig.

Die Kinder haben sich seit Februar zweimal wöchentlich getroffen, um gemeinsam das Theaterstück zu proben. Einstudiert wurde das Stück von Jessica Schüürmann und Heike Frerichs. Das Bühnenbild wurde mit Unterstützung von drei Müttern gestaltet.

Damit alle gestärkt wieder nach Hause gehen können, haben Eltern Kuchen für die Cafeteria gespendet – und der schmeckte den Schauspielern genauso wie dem Publikum.


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