Wardenburg Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr das Friedenslicht auch in die Gemeinde Wardenburg gebracht. Der stellvertretende Bürgermeister Peter Kose sowie Silke Gherbi-Opel und Werner Niemann von der Jugendpflege nahmen das Licht von der Ortsgruppe Tungeln des Pfadfinder-Stammes „Parzifal“ in Oldenburg entgegen. „Wir möchten diesen Brauch gern auch in Wardenburg etablieren“, erklärte Pfadfinder-Gruppenleiter Jannis Gehl. Sich für den Frieden in der Gemeinschaft einzusetzen, ist ein Leitspruch der Pfadfinder. „Diese Kerze ist sinnbildlich für alle Menschen, die in Wardenburg leben“, so die Gruppe.

Frieden beginne im Kleinen, betonte Peter Kose. Es sei wichtig, dass dieses Thema auch in den Fokus der junge Generation rücke. „Schön, dass ihr euch darum kümmert“, befand er. Die weltweite Weitergabe des Friedenslichts sei insbesondere ein wichtiges Zeichen für Menschen in Kriegsgebieten wie Syrien, aber auch für die Flüchtlinge etwa in der Gemeinde. Früher, erinnerte er, habe man in Westdeutschland Kerzen in die Fenster gestellt, um den Menschen in Ostdeutschland zu signalisieren, dass sie nicht vergessen seien.

Der Pfadfinder-Stamm „Parzifal“ hat rund 200 Mitglieder. Dazu gehören die Gruppen in Oldenburg, Hatten, Ganderkesee und Hude, Edewecht und Bad Zwischenahn sowie Wardenburg mit etwa 30 Mitgliedern ab sechs Jahren.

Anke Brockmeyer Redakteurin / Reportage-Redaktion
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