Wardenburg Der Ganztagsbetrieb sei an den Grundschulen – mit Ausnahme von Hundsmühlen, wo ein Ganztagsschulangebot eingerichtet wird – derzeit kein Thema. Das ist das Ergebnis einer Anfrage, die die Verwaltung auf Bitten der FDP-Ratsfrau Kora Heißenberg an die Grundschulen gerichtet hatte und deren Ergebnis sie im jüngsten Bildungsausschuss bekannt gab. Ob man sich vor diesem Hintergrund zunächst ausschließlich auf Hundsmühlen konzentrieren und hier erste Erfahrungen sammeln oder trotz des Umfrageergebnisses weitere Ganztagsangebote in den Blick nehmen sollte, wurde diskutiert. Ab 2025 soll der Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung kommen, gab Bürgermeister Christoph Reents zu bedenken.

„Wir müssen uns mit dem Thema beschäftigen, auch wenn im Moment kein Bedarf zu erkennen ist“, so Heißenberg. Die Einrichtung einer Ganztagsschule sei ein langer Prozess. „Ich möchte einen Fahrplan für die anderen Schulen haben. Wir können nicht sagen, wir machen jetzt erstmal gar nichts“, forderte sie. Sie schlug vor, auch die Eltern der Kita-Kinder konkret zu ihrem Betreuungsbedarf in den kommenden Jahren zu befragen. „Wir sollten nicht einfach hinnehmen, dass die Schulen sagen, es gebe keinen Bedarf“, meinte auch Heike Hohnholt-Dannemann (FWG/Die Linke). „Wenn wir verhindern wollen, dass die Frauen beruflich zurückstecken müssen, dann sollten wir von politischer Seite den Mut haben, entsprechend zu entscheiden – zumal es im Moment Fördergelder für die Einrichtung von Ganztagsschulen gibt.“ Veronika Hillenstedt (Grüne) plädierte dafür, dass Schulleitungen, Elternvertretungen und die Verwaltung gemeinsam einen Plan erarbeiten.

Die Betreuung der Kinder sei an der Grundschule Hundsmühlen bis 15 Uhr geplant. Das reiche nicht für ganztags berufstätige Eltern, gab Dieter Budden (beratendes Mitglied) zu bedenken. Der Hort dagegen biete eine Betreuung bis 17 Uhr und auch eine Ferienbetreuung an. Andererseits hob Budden das pädagogische Konzept der Ganztagsgrundschulen positiv hervor.

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Ronald Holtz (SPD) sprach sich ebenso wie Malte Schröder (CDU) dafür aus, zunächst in Hundsmühlen Erfahrungen mit dem Ganztagsbetrieb zu sammeln. „Wir sollten erst einmal einen Schritt vernünftig zu Ende gehen“, so Holtz.

Weitere Themen aus dem Ausschuss: berichtete am 11. Juni). Dies ist aktueller Stand der Technik, allerdings etwa doppelt so teuer wie die ursprünglich angedachte Variante von Whiteboard und Kurzdistanz-Beamer. Deshalb werden zunächst nur die dritten und vierten Jahrgänge mit der neuen Medientechnik ausgestattet. Im Medienentwicklungsplan wurde für die Vollausstattung mit interaktiver Präsentationstechnik eine Summe von 185 000 Euro kalkuliert. Dieses Geld steht im Haushalt bereit und ist durch die Fördermittel aus dem Digitalpakt gedeckt. Abhängig von der Preisentwicklung und dem Ausschreibungsergebnis wird für die Ausstattung der zweiten Hälfte der Unterrichtsräume mit einer zusätzlichen Summe von insgesamt 189 050 Euro kalkuliert, die voraussichtlich von der Gemeinde selbst finanziert werden muss. Erste Schulungen für die Lehrkräfte liefen jetzt an, so Hauptamtsleiter Stefan Otten, bis zum Jahresende sollen alle Lehrkräfte für die neue Technik fit gemacht worden sein.  Corona-bedingt wird es in diesem Sommer nur eine eingeschränkte Ferienbetreuung geben. Möglich sind Gruppen mit maximal acht Kindern und zwei Betreuungspersonen. Ferienpassaktionen können daher nicht angeboten werden. Das Hallenbad wird keine längere Sommerpause machen, sondern öffnen, um den Bürgern ein zusätzliches Freizeitangebot in der Corona-Krise bieten zu können. Voraussichtlich in drei Wochen wird das Bad der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung stehen. Die Revisionsarbeiten sind vorgezogen worden, im Moment erarbeitet die Verwaltung ein Hygienekonzept. Auch die statische Betrachtung soll vorgezogen werden. Dafür muss das Wasser abgelassen und das Becken neu gefüllt werden. Dies dauert einige Zeit.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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