WILDESHAUSEN Am ehesten traf wohl die Sängerin der Schulband den Ton der jungen Menschen, um die es ging: „Ihr habt das Abi, das ist ziemlich geil.“

51 Schüler des Beruflichen Gymnasiums Wildeshausen erhielten am Freitag ihre Abiturzeugnisse. Dazu fand in der Widukindhalle eine stimmungsvolle Feier statt. Sie war unter das Thema „Glück“ gestellt worden.

„Das sind jetzt die letzten acht Minuten, die ich Ihnen Vorträge halten kann“, begann Schulleiter Gerhard Albers seine Rede, in der er die Schulabgänger aufforderte, sich vor der Zukunft nicht zu ängstigen. Sie sollten sich, auch wenn Deutschland gelegentlich zum „Land der Nörgler“ werde und die Schüler in Zukunft auch Enttäuschungen erleben müssten, nicht entmutigen lassen.

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Landrat Frank Eger sagte für den Schulträger Landkreis Oldenburg: „Sie haben ein Zwischenziel erreicht. Weitere Ziele liegen noch vor Ihnen, aber ich bin sicher, dass Sie die auch noch erreichen.“ Die Betriebe suchten gut ausgebildete Männer und Frauen, den Abiturienten böten sich derzeit Möglichkeiten, die „Sie so schnell nicht wiederkriegen. Diese Chance sollten Sie nutzen.“

Gute Ratschläge, allerdings mit einem deutlichen Augenzwinkern versehen, gab es auch von Claudia Petermann, Klassenlehrerin einer der drei Abschlussklassen. Petermann: „Wenn ich Ihnen nur einen einzigen Ratschlag für Ihre Zukunft mit auf den Weg geben dürfte, er würde ,Sonnencreme‘ lauten.“ Es blieb aber nicht nur bei dem einen Tipp.

Für die Abiturienten selbst zeigten Lonia Bolling und Sophie Lindemann einen Rückblick über die vergangenen drei Jahre, die die Schüler gemeinsam am Gymnasium verbracht haben. Die beiden gingen auch auf die ungewisse Zukunft ein, die sie nach 13 Jahren Schule jetzt erwartet: „Das Leben mischt die Karten, aber wir spielen.“ Dies war auch ein Hinweis auf das Motto des Jahrgangs: „13 Jahre um jeden Punkt gepokert.

Vor der eigentlichen Zeugnisvergabe wurden die Jahrgangsbesten geehrt. Sophie Lindemann erreichte die Abschlussnote 1,6, Lonia Bolling 1,7 und Cordula Schröder-Brockshus 2,0.

Für das Musikprogramm sorgten die Schulband und der Chor des Gymnasiums. Mit einem Puppenspiel zeigten die Zwölftklässler Meike Panschar und Matthias Saathoff, dass echtes Glück nicht im Materiellen zu finden ist.

Entsprechend wünschte Katja Mönnig, Koordinatorin des Gymnasiums: „Ich wünsche Ihnen Balance zwischen Erfolg und Gelassenheit. Ich wünsche Ihnen ein Leben im Gleichgewicht.“

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