WILDESHAUSEN Das Motto ist ebenso einprägsam wie überzeugend: „Gewalt? Find ich doof!“ lautet der Tenor des diesjährigen Spendenlaufes unter der Federführung des Präventionsrates Wildeshausen. Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler gehen am Mittwoch, 1. Juni, um 9 Uhr im Krandelstadion an den Start. Wie schon im Vorjahr steht dabei auch die Vermittlung von Werten wie Toleranz und Teamfähigkeit im Vordergrund des Projektes „Schüler laufen für Schüler“.

„Der Erfolg des ersten Laufs im vergangenen Jahr hat uns zum Weitermachen ermuntert“, sagte Dr. Kathrin Huntemann vom Arbeitskreis „Demokratie und Toleranz“ im Präventionsrat. Sie stellte am Dienstag gemeinsam mit Roni Moklaschi (Jugendzentrum), Anne Brinkmann (Hauptschule), Julia Borchers (Realschule), Kathrin Prüllage (Wallschule), Ulrich Becker (Hunteschule) und Lehrerin Sabrina Gleißner (Holbeinschule) den Stand der Vorbereitungen vor. Mit Ausnahme des Gymnasiums beteiligen sich erneut alle Wildeshauser Schulen an dem Lauf. Die Klasse der Sozialassistenten an den Berufsbildenden Schulen (BBS) unterstütze im Rahmen eines Projekttages die Aktion, so Moklaschi. Als Schirmherr habe erneut Bürgermeister Dr. Kian Shahidi seine Zusage gegeben.

WiTZ führt Tänze auf

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Erstmals dabei ist das Wildeshauser Tanzzentrum „(WiTZ)), das Tänze aufführt und eine Schminkecke für Kinder einrichtet. „Der Räuber Hotzenplotz schmeißt Süßigkeiten. Wir haben eine Hüpfburg und lassen Ballons starten“, so Prüllage. Auch Feuerwehr und Malteser haben ihr Kommen zugesagt. Zum Unterhaltungsprogramm gehöre auch ein Zauberer. Wie im Vorjahr wolle eine Frauengruppe des VfL Wittekind die Bewirtung übernehmen. „Wir gehen davon aus, dass uns die heimischen Supermärkte wieder gesunde Lebensmittel spenden“, berichtete Dr. Huntemann.

Schüler, die sich zum Sponsorenlauf anmelden, sollen sich Unterstützer aus dem Verwandten- oder Bekanntenkreis suchen, die pro Runde einen bestimmten Betrag spenden. Die Mindestsumme liege bei 1 Euro pro Runde, die etwa 400 Meter beträgt. Moklaschi: „Leider haben nicht alle Kinder einen Sponsor.“ Wildeshauser, die sich gern als Pate zur Verfügung stellen möchten, können sich im Jugendzentrum „Jottzett“ (Tel. 04431/5868) melden. Es sei bereit, zu vermitteln.

Geld für Gewaltprävention

Der Erlös des Laufes soll unter teilnehmenden Schulen verteilt werden. Im Vorjahr war der Zuzug zahlreicher Familien aus dem Nordirak und die notwendige Sprachförderung Auslöser für die Aktion. Diesmal erhielten die Schulen die Auflage, das Geld für die Gewaltprävention einzusetzen. Denkbar seien Theaterstücke oder Info-Veranstaltungen zu Rassismus oder Anti-Gewalttrainer, erläuterte Dr. Huntemann. Ziel sei letztlich, jegliche Form von Gewalt an den Schulen zu reduzieren.

In den nächsten Wochen werde der Präventionsrat mit Plakaten und Faltblättern über die Veranstaltung informieren. Übrigens: Mitlaufen darf am Ende jeder. Dr. Kathrin Huntemann: „Im vergangenen Jahr haben viele Eltern nachgefragt. Dem Wunsch zum Mitmachen kommen wir diesmal gern nach.“

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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