WESTERBURG Mucksmäuschenstill war es in der Grundschule Hohenfelde, als am Freitagvormittag Schülerin Marie Weber aus ihrer preisgekrönten Geschichte vom Leseraben vorlas. Anschließend übernahmen drei erwachsene Gäste die Rolle als Vorleser: Erzieherin Katharina Tapken (Arche Noah), Edith Janßen (Regionales Umweltzentrum Hollen) und Monika Millek. Die Pastorin las aus ihrem Lieblingsbuch – der Bibel – Geschichten vor, die zum Thema „Krimis für Kinder“ passten. Der Marsch der Israeliten durch das Rote Meer und der Kampf Davids gegen Goliath gehörten dazu.

Der bundesweite Vorlesetag ist Höhepunkt von „Wir lesen vor“, einer Initiative der Stiftung Lesen und weiterer Partner, die 2004 ins Leben gerufen wurde. Die Grundschule Hohenfelde beteiligte sich in diesem Jahr zum vierten Mal. Die Aktion ist bereits ein fester Bestandteil der umfangreichen Leseförderung geworden. Die Idee: Lesebegeisterte jeden Alters lesen in Schulen und Kindergärten anderen aus ihren Lieblingsbüchern vor und geben so ihre Begeisterung für das Lesen an ihre Zuhörer weiter.

Lehrerin Janina Hanken, die den Tag organisierte, erinnerte in der Begrüßung daran, dass nur noch in einem Drittel aller Haushalte mit Kindern von null bis zehn Jahren das Vorlesen eine Rolle spielt. Ein Viertel aller 15-Jährigen in Deutschland kann nach Angaben der Stiftung nicht richtig lesen, fast die Hälfte nehme nie ein Buch zum Vergnügen in die Hand. Andererseits hänge der Lernerfolg in Schule und Beruf sowie die soziale Kompetenz unmittelbar mit den eigenen Lesefähigkeiten zusammen. Nur wer schon als Kind die Liebe zum Buch entdecke, werde sich auch als Jugendlicher und Erwachsener in der Welt der Buchstaben zu Hause fühlen.

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