WARDENBURG WARDENBURG/HHA - Provokationen im Bus, Prügeleien in der Schule oder psychische Gewalt – damit wird in der heutigen Zeit die Jugend konfrontiert. Wie diese Alltagssituationen gemeistert werden können, lernten jetzt die Klassen 8b und c der Wardenburger Everkampschule. Hier fand die Sign-Projektwoche zum Thema Gewalt statt.

Sign ist ein Projekt der Oldenburger „Agentur Prevent“. Mit Sign sollen Zeichen gegen Sucht und Gewalt gesetzt werden. Hierbei steht der Präventionsgedanke im Vordergrund.

Die Klasse 8c arbeitete mit theaterpädagogischen Methoden. In Rollenspielen erlebten die Jungen sowie Mädchen den „rauen“ Alltag hautnah. Katharina Mietz und Svenja Janssen, Diplom-Psychologinnen der Prevent-Agentur, griffen mit Tipps zu Verhaltensweisen in die gestellten Szenen ein. Dadurch konnten die Schüler und Schülerinnen die Täter- bzw. Opferrolle besser verstehen. „Das trägt außerdem zur Konfliktlösung bei“, erklärt Katharina Mietz.

Die Klasse 8b arbeitete das Thema Gewalt in Form einer Redaktion auf. Unter anderem recherchierten hierzu die Teilnehmer im Internet. Es gab mehrere Kleingruppen, die sich mit unterschiedlichen Fragestellungen beschäftigten und Berichte verfassten. Ihre Ergebnisse trugen die Achtklässler auf einem Poster zusammen, das der gesamten Schule zur Verfügung gestellt wird.

Insgesamt lief die Sign-Projektwoche an der Everkampschule vom 13. bis 18. Juli. Initiatoren waren die Klassenlehrerinnen Christine Bruns (8c) sowie Christina Kettler (8b). Außerdem kamen im Rahmen der Veranstaltung Polizeibeamte in die Klasse. Sie erzählten beispielsweise über Drogenmissbrauch und das Frisieren von Mofas. Beides relativ häufige Straftaten von Jugendlichen.

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