Landkreis Schüler des Graf-Anton-Günther-Gymnasiums haben beim „Jugend-forscht“-Regionalwettbewerb in Emden gut abgeschnitten: Ein erster Preis in Physik mit Teilnahme am Landeswettbewerb in Oldenburg im April sowie ein zweiter und ein vierter Platz waren die Bilanz.

Janina Drieling und Janna Tholen aus Hude sowie Jannik Steenken aus Hatten überzeugten die Jury mit ihren Forschungen zum Windwiderstand bei Fahrrädern. Die Neuntklässler entwarfen eigene Modelle und experimentierten mit ihnen, um den Windwiderstand zu verringern. Dafür konnten sie sogar einen großen Windkanal nutzen, in dem sie ihre Untersuchungen auch an wirklichen Fahrrädern vornahmen.

Die Jury beeindruckte auch, dass die drei ihre Messmethoden immer wieder in Frage stellten und stetig verfeinerten.

Den zweiten Preis in Physik erhielten Jannis Oltmann aus Tungeln sowie die beiden Huder Lasse Urban und Nils Lehmann. Schon im Vorjahr hatten sie bei dem Wettbewerb einen Preis gewonnen. Seit anderthalb Jahren forschen sie über Elektromobilität.

Am Anfang beschäftigten sich die jetzigen Neuntklässler noch mit einfachen Elektromotoren und handelsüblichen Akkus. In diesem Jahr forschten sie darüber, wie effektiv ein Elektrofahrrad die ihm zugeteilte Energie nutzt. Vor allem der Energieverlust durch Reibung machte ihre Arbeit kompliziert.

Die jungen Forscher bekamen drei Elektrofahrräder zur Verfügung gestellt, die alle mit einem unterschiedlichen Antrieb ausgestattet waren, so dass sie verschiedene Antriebsarten untersuchen konnten. Die beiden Gruppen wollen nun zusammenarbeiten, um möglichst viele Aspekte bei der Herstellung von Elektrorädern abzudecken.

Mit dem Klimawandel in Bezug auf das Abschmelzen der Polkappen und den Anstieg des Meeresspiegels beschäftigten sich die Neuntklässlerinnen Alina Müller, Beke Lüllmann und Neele Poelmann aus Hatten. Sie entwickelten dazu Messmethoden und entwarfen Lösungsansätze. Dafür bekamen sie den vierten Preis im Bereich Geo- und Raumwissenschaften zugesprochen.

„Bei den Projekten waren Kompetenzen gefordert, die deutlich über dem Standardniveau der neunten Klasse liegen“, lobte GAG-Lehrer Robert Schulz die Jungen und Mädchen. Die Kinder hätten sich akribisch und konzentriert auf den Wettbewerb vorbereitet.

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