Wildeshausen /Bremen /Oldenburg Anstatt die Schulbank zu drücken, absolviert Katrin Penski ein außergewöhnliches Betriebspraktikum an der Universität Bremen im Fachbereich Physik und Elektrotechnik. Dort setzt sich die 16-Jährige im Institut für Umweltphysik (IUP), in dem mehr als 120 Wissenschaftler arbeiten, mit dem Projekt „Molekular Spektroskopie“ auseinander. Dabei wird die Absorption eines Gases aus der Atmosphäre nachgestellt. Ein Gas, zum Beispiel Ozon, wird in eine Messzelle geleitet und Strahlen verschiedener Lichtquellen (wie UV–Strahlen oder Infrarot-Strahlen) gehen durch die Zelle mit dem Gas und treffen auf einen Detektor. Mithilfe dieses Detektors und einem Spektrometer wird dann der Lichteinfall analysiert und man weiß, wie viel Licht vom Gas absorbiert wird.

„Die vielen Labore, Messungen und Forschungen machen das Fach Physik noch interessanter“, erzählt Katrin begeistert, „viele wissenschaftliche Mitarbeiter aus verschieden Ländern arbeiten im IUP zusammen“. Besonders gefallen hat ihr das Experiment „Kalibrierung eines Spektrometers mit Hilfe von optischen Filtern“, das sie selber durchgeführt hat. Ergebnisse solcher Versuche werden für Zeitschriften, Tagungen und andere Forschungszwecke benutzt.

Neben der Laborarbeit geht Katrin auch zu Vorlesungen an der Uni und zu englischsprachigen Seminaren. „Die Arbeit, die ich hier mache, gefällt mir sehr gut. Ich kann mir vorstellen, Physik zu studieren und später in diesem Bereich zu arbeiten“, sagt sie.

Michaela Tschöpe macht ihr Praktikum ebenfalls an einer Universität, jedoch im Fremdsprachenzentrum Bremen. Dort kann sie an verschieden Kursen, wie zum Beispiel dem Schwedisch- oder Gebärdensprachenkursus, teilnehmen und den Studenten über die Schulter schauen. Im verwaltungstechnischen Bereich sowie bei Tutorentreffen war die 16-Jährige auch tätig. „Als Fremdsprachendozentin zu arbeiten, könnte ich mir nicht wirklich vorstellen. Das sind meist die Leute, die aus einem anderen Land kommen und hier an der Uni ihre Muttersprache unterrichten. Aber der Beruf als Sekretärin hat mir gut gefallen. Diesen könnte ich mir für meine Zukunft vorstellen“, so Michaela. Am besten gefallen hat ihr der Schwedisch-Kursus, bei dem sie Sätze wie etwa „Vad gjorde du igår?“ (Was hast du gestern gemacht?) gelernt hat.

Beim NDR-Fernsehen in Oldenburg verbringt Hannah Allmandinger ihr Praktikum im technischen Bereich des Senders. Da bei ihr zu Hause schon einmal Kamerateams gedreht haben, hat sie dieser Beruf neugierig gemacht. Während der zwei Wochen darf sie Berichte zusammenschneiden und selber die Kamera bei Drehs halten. „Das Beste war der Dreh bei einer Modedesignerin“, sagt die 14-Jährige. „Wir haben den ganzen Tag gedreht und auch die Drehorte gewechselt.“ Der Job sei manchmal stressig, wenn der Schnitt noch am Tag fertig werden muss. Doch trotzdem machen ihr die Aufgaben sehr viel Spaß und sie kann sich durchaus vorstellen, nach dem Abitur beim Fernsehen zu arbeiten. ->  besucht die zehnte Klasse des Gymnasiums Wildeshausen. Sie hat ein zweiwöchiges Praktikum in der NWZ -Lokalredaktion Wildeshausen gemacht.

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