Ganderkesee Was passiert mit Gegenständen im Vakuum? Wo bleibt eine Kartoffel am längsten frisch? Und warum ist das Meer eigentlich blau? – Es sind Fragen aus dem Alltag, die doch kaum jemand beantworten kann. Im Rahmen der fünften „Science Fair“ (Forschungsausstellung) am Gymnasium gingen 100 Schüler diesen und ähnlichen Fragen auf den Grund. Drei Monate hatten sie dafür Zeit – am Freitagvormittag präsentierten sie ihre Ergebnisse.

Bewertet wurden aber nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Präsentation und Methode. Eine Jury aus der stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Zießler, Landrat Carsten Harings, Studiendirektor Ludger Geldmann, Vera Reinecke und Dr. Klaus Handke ermittelte die Besten aus jedem Jahrgang. Als Preis gab es eine Urkunde sowie einen Wecker mit dem Em­blem der Ausstellung.

Das sei besonders, weil das Gymnasium in ganz Deutschland die einzige Schule sei, die das amerikanische Konzept übernommen habe, erklärte Schulleiterin Dr. Renate Richter. Neben den Jahrgängen fünf bis neun hatten auch Grundschüler an der „Science Fair“ teilgenommen. Auch sie erhielten eine Urkunde. Die Ausstellung am Gymnasium war die fünfte ihrer Art.

Bereits zum vierten Mal nahm auch Christin Griep-Raming teil – „viermal mitgemacht, viermal gewonnen“, freute sich die 14-Jährige über eine positive Bilanz. Zusammen mit zwei Freundinnen hatte sie sich in diesem Jahr der Frage „Sind teure Kosmetika besser als billige?“ gewidmet. „Das ist eben wichtig für Mädchen in unserem Alter, vor allem wenn man nur wenig Taschengeld hat“, erklärte die Schülerin.

Aber nicht immer spielte nur persönliches Interesse eine Rolle: „Ich wurde immer wieder von Mitschülern gefragt, warum das Meer blau ist, aber ich wusste keine Antwort “, verriet Karina Schillomeit. Deshalb habe sie diese Frage als Grundlage ihres Projekts gewählt. Für ihre Arbeit wurde die 13-Jährige als eine der Besten ihres Jahrgangs ausgezeichnet.

Und selbst für die Lehrer waren die Ergebnisse spannend: „Eine Gruppe hat eine Testreihe gemacht, bei welcher Art der Lüftung Schüler am besten lernen – das Ergebnis interessiert mich sehr“, berichtete Geeske Göhler-Marks. Je nach Ergebnis wolle sie es in Zukunft auch mit dem Lüften halten. So profitierten nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer von den neuen Erkenntnissen.


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Désirée Senft Volontärin / NWZ-Redaktion
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