Dötlingen Zehn Jahre besteht in diesem Jahr das Projekt „Energieeffizientes Dötlingen (EED)“. Das könnte ein guter Anlass sein, im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit einen deutlichen Akzent zu setzen und die Themen rund um das Energiesparen und den Klimaschutz den Bürgern noch näher zu bringen. Wie das allerdings passieren könnte, ist die Frage. Ob das Aufstellen von Infotafeln ein geeigneter Weg sein könnte, war auch bei der jüngsten Sitzung des EED-Hauptarbeitskreises im Neerstedter Rathaus ein Thema.

„Es gibt noch negative Meinungen, aber die positiven überwiegen“, fasste Klimaschutzmanager Lars Gremlowski seine Eindrücke zusammen. Sein Vorschlag zielt darauf ab, mit Jugendlichen – zum Beispiel über die Evangelische Jugend – ein kleines Projekt zu einer Klimainfomeile zu machen und diesen Prozess von einem Fachbüro begleiten zu lassen. Gremlowski stellt sich fünf Infotafeln vor, die im Bereich von der Kirche bis zum Rittrumer Kirchweg aufgestellt werden könnten. Dabei schwebt ihm ein einheitliches Layout vor. „Was habt ihr für Wünsche für die Zukunft?“, nannte Gremlowski eine mögliche Fragestellung. Die Aussagen der Jugendlichen sollen durch Tipps ergänzt werden: „nicht mit dem erhobenem Zeigefinger, sondern zum Nachdenken anregend“.

Auf bis zu 9500 Euro bezifferte der Klimaschutzmanager die Kosten für die 40 mal 60 Zentimeter großen Tafeln. Eventuell seien Fördergelder möglich. Götz Neuber riet dazu, die Zusammenarbeit mit der Jugend einfach mal auszuprobieren und die Kreativität walten zu lassen. Wolfgang Behrends erinnerte daran, „dass im Dorf schon eine Million Schilder stehen“, gerade jetzt zu Spargelzeiten mit vielen Werbehinweisen. „Mittlerweile stehen da schon Schilder für Schnitzel“, berichtete der Architekt.

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Rudi Zingler verwunderte die Größe der Schilder. Er fürchtete, sie könnten zu klein sein. Andreas Hauth riet dazu, auf alle Fälle ein professionelles Büro mit dem Projekt einschließlich der Grafik zu beauftragen. Er erinnerte daran, dass die Schilder ab einer gewissen Größe genehmigungspflichtig werden könnten.

Gremlowski will jetzt die Klimainfomeile weiter konkretisieren und sie dann wieder im Umweltausschuss vorstellen. Ein erster Vorstoß im Dezember 2016 hatte damals die Ausschussmitglieder nicht überzeugt, dafür 9500 Euro in die Hand zu nehmen.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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