LANDKREIS Beim „Sernik na Zimno“, einem kalten Käsekuchen, griff Frank Eger beherzt zu. „Essen gehört zur polnischen Gastlichkeit“, war sich der Landrat mit den Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs am Fachgymnasium Wildeshausen einig. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Carolin Brefort und Kerstin Sieveke hatten die zehn Jugendlichen vom 27. September bis zum 4. Oktober den polnischen Partnerkreis Nowomiejski (ehemals Neumark/Drewenz) besucht. Am Dienstag präsentierte die Gruppe eine Internet-Präsenz, die während des Austausches entstand.

„Es war für die Schüler ein großartiges Erlebnis“, befand Carl Schnurr, stellvertretender Schulleiter der Berufsbildenden Schulen (BBS) Wildeshausen. Schnurr, Eger, Erster Kreisrat Carsten Harings, Amtsleiter Ralf Wiechmann und Katja Mönnig, Leiterin des Fachgymnasiums, zeigten sich von den Ergebnissen beeindruckt. Andreas Rogowski, Meike Panschar, Jana Stolle, Sabine Edelburg, Jessica Menkens, Louisa Hendrich, Michelle Kalwitz, Annelie Lüschen, Mathias Lewicki und Ann-Kathrin Bruns berichteten von Besuchen in Olsztyn (Allenstein) und in Torun (Thorn), wo sie das „Diplom“ als Lebkuchenbäcker erwarben. Spannend war auch der Schulalltag am Lyceum. „Die Pausenklingel hört sich an wie eine Sirene beim Feueralarm“, berichtete Jessica Menkens. Mathias Lewicki und Meike Panschar, empfanden es als sehr angenehm, dass die Polen die Menschen nicht nach Äußerlichkeiten beurteilten. „Dort ist Shoppen offenbar kein Hobby.“ Besonders angetan war die Gruppe von der Gastfreundschaft.

„Ihr gebt die Erfahrungen wieder, die wir seit 2001 machen“, sagte Eger. Die Partnerschaft mit dem Kreis Nowomiejski entwickle sich aber nur fort, wenn sie „auf breitere Füße“ gestellt werde. So seit für kommende Jahr unter anderem ein gemeinsames Zeltlager der Jugendfeuerwehren geplant. Dann werde es sicherlich neue Einträge im Internet-Tagebuch geben.

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