Wildeshausen

Der Schulelternrat
des Gymnasiums Wildeshausen hat einen neuen Vorstand. Fünf Frauen bilden jetzt das Gremium der Schule mit 1200 Kindern und Jugendlichen. Vorsitzende ist nun Imke Stöver-Wulf. Sie löste Jens-Peter Hennken ab, der nach Aussagen von Stöver-Wulf, wie der gesamte alte Vorstand nicht wieder kandidiert hatte.

Zum neuen Vorstand gehören ferner Birgit Heidenreich, Annemarie Hoffrogge, Annika Schilling und Jeanette Vosding. „Für uns ist diese Aufgabe neu. Wir müssen uns jetzt erst einmal finden“, sagte Stöver-Wulf gegenüber der NWZ . In Abstimmung mit der Schule werde überlegt, wie sich die Eltern beim Thema Flüchtlinge engagieren können. Die Sporthalle des Gymnasiums wird momentan als Flüchtlingsunterkunft benötigt.

In die Amtszeit des alten Schulelternrates und dessen Vorsitzenden Jens-Peter Hennken fiel insbesondere der Konflikt um den Boykott der Klassenfahrten durch die Lehrer. Das Verhältnis zwischen dem Kollegium des Gymnasiums und dem Vorstand des Schulelternrates galt schließlich als zerrüttet. „Mit dem aktuellen Vorstand des Schulelternrates ist keine Basis mehr für eine Zusammenarbeit und Kommunikation gegeben, die über die rein dienstlichen Verpflichtungen hinausgeht“, hieß es im Mai in einer Stellungnahme des Kollegiums an die Elternschaft. 92 Lehrer inklusive Direktor Ralf Schirakowski hatten das Schreiben unterzeichnet.

Der neue Vorstand des Schulelternrates möchte nicht mit dem alten Vorstand in Verbindung gebracht werden, meinte Stöver-Wulf. „Für uns ist es ein Neuanfang. Wir gehen optimistisch an die Sache heran. Uns liegt die Schule am Herzen.“

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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