Bookholzberg /Ganderkesee Einen Gasbrenner hatten die Fünftklässler vom Ganderkeseer Gymnasium im Gepäck, einen Nagel, auch einen starken Magneten, als sie am Donnerstag die 4a der Grundschule Bookholzberg besuchte. Der Grund: Mit einem Experiment wollten die acht Schüler aus der 5c und Klassenlehrerin Antje Schoormann erklären, was Physik ist. Und ganz nebenbei wollten sie ein bisschen erzählen, wie der Schulalltag im Gymnasium aussieht.

Die Mini-Delegation vom Gymnasium war an diesem Tag Teil eines größer angelegten Unternehmens: Alle fünften Klassen waren zu Grundschulen ausgeschwärmt.

Solche Besuche machten durchaus Sinn, zeigte sich Klaus Stalling, Klassenlehrer der 4a, überzeugt. „Viele Kinder haben Sorgen, dass es für sie am Gymnasium schwierig wird, und dass sie als Gymnasiasten kaum noch Zeit für ihre Hobbys haben.“

Das spiegelte sich teilweise auch in den 20 Fragen wider, die die 4a im Vorfeld des Besuchs an die 5c geschickt hatte. Ihn interessiere zum Beispiel, wie viele Stunden pro Woche fürs Lernen anzusetzen seien, sagte Rouven, zehn. Auch wollte er wissen, welches die Lieblingslehrer der Fünftklässler sind.

Aber erst einmal galt das Interesse der Physik. Denn die Herausforderung, die die Schüler gemeinsam angingen, war nicht ohne: Wie konnte der Nagel entmagnetisiert werden?

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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