Ganderkesee Damit hatte Stefan Martens, neuer Betriebsleiter der Delme-Werk-statt, nicht gerechnet. „Seit sieben Monate bin ich hier, seit fünf Monaten bin ich mit dem Winterzauber befasst.“ Indes: Dass diese Veranstaltung so viel Vorbereitung erfordert, wundert an der Pestalozzistraße wohl niemanden. Denn der Markt gilt als Institution, als Magnet mit üppigem Bühnen- und Unterhaltungsprogramm, mit leckeren Spezialitäten, Weihnachtsdeko, Geschenkideen. Womit diese Institution am Sonnabend, 23. November, von 11 bis 18 Uhr locken wird, das verrieten Vertreter der Delme-Werkstatt und der Katenkamp-Schule der Lebenshilfe am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.

Mit dem Winterzauber wollen beide Häuser zeigen, was sie können – und auch Berührungsängste abbauen. Anders als im Vorjahr, wird diesmal bereits um 11 Uhr angefangen (zu Mittag gibt’s unter anderem Grünkohl). Neu ist auch, dass zwölf Mitarbeiter der LzO mit anpacken – und dass die Pestalozzistraße aus Sicherheitsgründen gesperrt wird.

„Ein bisschen mystisch“ werde es zugehen, versprach Klassenleiter Peter Emmrich. Ein Geschichtenerzähler werde in die Welt der Märchen mitnehmen, eine Kartenlegerin in die Zukunft.

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Auf der Bühne werden drei ungewöhnliche Chöre auftreten, einzeln und auch zusammen: „Die brennenden Stimmen“ der Werkstatt in Ganderkesee, „OL’Inklusive“ aus Kirchhatten und der Gebärdenchor „CeCO“ aus Oldenburg. Chorleiterin und Liedermacherin Sybille Gimon trägt eigene Kompositionen vor, die Schülerband „Durazell“ und die „Delme-Trommler“ versprechen energiegeladene Auftritte.

Wie in den Vorjahren, hatte der Förderverein der Katenkamp-Schule zum weihnachtlichen Basteln aufgerufen. Die Ergebnisse, so Vorsitzende Birgit Gödeker, werden beim Winterzauber angeboten.

Weil im Zusammenhang mit der Inklusion zum Beispiel an Schulen viele Fragen auftauchen, wird es diesmal mehr Informationen über die Arbeit der Katenkamp-Schule geben als in Vorjahren. Auch will eine Reihe externer Kunsthandwerker Stände aufbauen. Wer will, könne zum Beispiel einen Silberlöffel mitbringen und ihn zur Brosche umarbeiten lassen.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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