Falkenburg Tauschen?!? Gegen eine andere Mama tauschen? – „Niemals!!“, sagt Chiara. Ihre Mama ist ihre Mama – und soll es auch ewig bleiben. Ähnlich entrüstet wie die sechsjährige Chiara reagieren auch ihre Mitschüler aus der 1. und 2. Klasse der Grundschule Habbrügge, auf die Frage, ob sie sich manchmal eine andere Mutter wünschen. Die NWZ  bat sie anlässlich des Muttertags, ihre Mütter zu malen.

Als Anregung hatte Kunstlehrerin Lydia Fortmeier zuvor die farbenprächtigen Porträts der mexikanischen Malerin Frida Kahlo gezeigt. Und bunt ging es anschließend auch in den Werken der Grundschüler zu. Einen Pullover in Regenbogenfarben hat beispielsweise Aram (7) seiner Mama gemalt. An ihr mag er besonders, dass sie „uns immer Kekse gibt und Popcorn macht“.

Janno hat eine Botschaft für seine Mama auf einen kleinen Zettel geschrieben: „Liebe Mama, ich hab dich von Herzen lieb!“ steht darauf. „Ihre Augen haben ein schönes Blau“, beschreibt der Sechsjährige seine Mutter. „Und sie hat immer tolle Klamotten an.“ In seinem Porträt hat er ihr eine Fledermaus auf die Schulter gesetzt.

Die gleiche Idee hatte Leticia. In ihrem Fall ist es allerdings eine Katze. „Sie näht mir immer Sachen – zum Beispiel eine Mütze, die man umdrehen kann“, sagt die Sechsjährige über ihre Mama. Auch Lilly (8) hat ihre Mama mit deren Lieblingstier porträtiert: Ein Vogel sitzt auf der Schulter der Frau mit Pferdeschwanz und knallroten Lippen.

Das Lachen ihrer Mama liebt Laura ganz besonders. „Sie ist schön und sie spielt immer mit mir“, beschreibt die Siebenjährige ihre Mutter. Letzteres fällt auch Max sofort ein auf die Frage, was er denn an seiner Mama besonders möge. „Und sie hilft mir beim Aufräumen“, ergänzt der Sechsjährige. Besonders streng sei seine Mama nicht. Um ihr zu zeigen, wie lieb er sie hat, hat Max einige Herzen zwischen die Blüten in seinem Bild gestreut.

Auch Celina sieht ihre Mama gern in bunter Kleidung – weshalb sie sie in einem bunt gestreiften Pullover gemalt hat. „Sie ist witzig“, sagt die Sechsjährige. „Und obwohl sie so alt ist, kann sie noch Rollen an der Turnstange.“

„Sie ist lieb“, sagt Birthe (8) über ihre Mama. „Sie hat mir mein Pony gekauft. Und sie ist auch lustig.“ Am Muttertag wolle sie ihre Mutter ausschlafen lassen, kündigt Birthe an.

Ganz besonders die Geduld und Nachsicht seiner Mutter schätzt Johannes. „Sie gibt mir immer länger Zeit zum Fernsehen. Und sie hat viel Geduld, wenn sie mir etwas erklärt“, sagt der Siebenjährige. Und fit sei seine Mutter obendrein. „Sie geht immer mit mir aufs Trampolin.“


Weitere Porträts unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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