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Sturmtief Daniel über Norddeutschland
Lamberti-Markt Oldenburg und weitere Weihnachtsmärkte in der Region geschlossen

Alle reden vom Wetter, nicht nur die Deutsche Bahn. Klimaanlagen wären am Wochenende wohl überall willkommen gewesen – und wo dies aus ganz praktischen Erwägungen nicht ging, wurden vorsichtshalber Konsequenzen gezogen, damit die Menschen nicht einen Kreislaufzusammenbruch erleiden mussten. Gästeführerin Anni Schlüter hatte sich für ihre Radtour am Sonnabend zwar kühle Ziele ausgesucht, aber der Weg dorthin barg die Gefahr eines Hitzschlages: Aus diesem Grund sagte sie die Tour „auf den Spuren der Chorherren“ kurzfristig ab. Es ist nicht ihre erste Tour, die dem Wetter zum Opfer gefallen ist: Im vergangenen Jahr verhinderte ein Wolkenbruch den Start per Rad.

Das Wetter war natürlich auch Thema beim Schützenverein Hoyerswege. Der Vorsitzende Rainer Jüchter hatte mit dem „Wettermacher“ des Vereins, Ingo Claußen, ein ernstes Wort zu reden. Der blaue Himmel sei ja in Ordnung, aber gar so heiß sollte es nicht wieder sein, sagte der Chef der Schützen. Claußen hat Gelegenheit, es im kommenden Jahr besser zu machen, denn er ist noch einmal Wettermacher: Diesen Titel bekommt seit dem Schützenfest 2000 jener Teilnehmer, der bei den Männern den undankbaren vierten Platz belegt. Und das hat Claußen auch in diesem Jahr wieder erreicht.

Viel erreicht haben auch Heike Braue und Gerrit Bakenhus (ovales Bild). Sie zeigten beim Pokalschießen die besten Einzelleistungen: Heike Braue erzielte 192 Ringe, Gerrit Bakenhus kam sogar auf 196 Ringe. Die beiden Vereinsmitglieder waren auch am Sachpreisstand erfolgreich: Sie gewann ein Gartenleuchtenset, er einen Gartengrill. Über den dritten Preis, einen Feuerkorb, freute sich Jürgen Braue.

Ein besonderer Tag war es für elf Vereinsmitglieder: Sie wurden vom Präsidenten des Ganderkeseer Schützenbundes, Heino Brackhahn, für langjährige Treue zum Verein geehrt. Seit einem Vierteljahrhundert dabei sind Insa Schwarting-Bakenhus, Werner Richter, Frank Vosteen und Hans-Günter Scheele. Vor 50 Jahren dem Verein beigetreten sind Gustav Oetken und Hans Schnittker. Geehrt für 60-jährige Mitgliedschaft wurden Walter Hohnholt, Fritz Otte, Otto Stöver, Arnold Wachtendorf und Erich Funke.

Erfolgreich ist auch das Rethorner Jugendzentrum „Treff“ in Sachen Nähen. Kursleiterin Heike Heinrich kann nicht nur regen Zulauf während der Schulzeit verzeichnen. Auch das Schnupper-Ferienangebot des Zentrums kommt gut bei Kindern und Jugendlichen an. So auch bei Julie Oetjen. „Ich finde es richtig gut, dass ich hier etwas mit den Händen machen kann“, sagt sie. Insgesamt nehmen sechs Mädchen an dem Nähkurs teil. Das Besondere dabei: „Es geht nicht nur darum, eine gerade Naht zu nähen“, sagt Heike Heinrich, „die Mädchen sollen auch kompliziertere Sachen lernen.“ Dazu gehören Taschen, und Röcke oder die Arbeit mit Schnittmustern. An insgesamt vier Terminen sollen sie an die Handarbeit herangeführt werden. Ziel ist es, somit Interesse für die weiterführenden Kurse zu wecken. Was dem Nähkurs noch fehlt, sind männliche Teilnehmer. „Deshalb wollen wir demnächst einen Kursus nur für Jungs anbieten“, sagt die Leiterin des Rethorner Jugendzentrums, Nina-Verena Müller.

Dass Jungs auf ganz anderem Gebiet kreativ tätig sind, war dieser Tage im Garten der Familie Pauk-stat, Im Lekkerland, zu sehen. Pascal Paukstat, Christian Hein, Lukas Quandt und Marcel Bürmann organisierten dort die „Störtebeker Festspiele Ganderkesee“. Sie zeigten diesmal „Der Seewolf“ und erwägen einen weiteren Auftritt im kommenden Jahr. Pascal, ein großer Störtebeker-Fan, hatte bereits 2008 die „Störtebeker Kids“ gegründet. Der Elfjährige fährt in diesem Jahr zum fünften Mal zu den Störtebeker-Festspielen auf Rügen und trifft dort unter anderen den Falkner Volker Walter in seiner Adlershow oder die Schauspieler, von denen er schon ein paar Autogramme bekommen konnte. Für 2011 haben die Störtebeker Kids das Stück „Das Vermächtnis“ ins Auge gefasst, das in Rügen im Jahr 2009 zu sehen war. Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren, die ebenfalls Störtebeker-Fans sind, könnten gern mit planen. Sie sollten Lust zum Theaterspielen mitbringen und keine Angst haben, vor Publikum aufzutreten. Näheres ist bei Pascal unter Telefon  04222/5599 zu erfahren.

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