WARDENBURG Am Ende hieß es Goodbye – Auf Wiedersehen: Die Lehrer sangen noch ein umgetextetes Lied der Beach Boys, und dann war Schluss. An der Everkampschule haben am Donnerstag 113 Mädchen und Jungen ihre Abschlusszeugnisse erhalten.

Schulleiter Ronald Borm zog in seiner Rede die Statistik heran: Alle 47 Schüler der zwei neunten Hauptschulklassen haben ihren Abschluss gemacht. Bei 26 von ihnen passte der Abschlusssong der Lehrer übrigens gar nicht – anstatt sich endgültig zu verabschieden, hängen sie das freiwillige zehnte Jahr an.

Auch in der zehnten Hauptschulklasse haben alle 19 Schüler ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Elf haben den Realschulabschluss gemacht, Vanessa Maaser als einzige den erweiterten. Von den 47 Mädchen und Jungen der beiden zehnten Realschulklassen haben 27 ihren erweiterten Sekundarabschluss I gemacht.

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Als beste Schüler wurden Marcus Sanders (9bH), Vanessa Maaser (10aH), Larissa Cordes (10bR) und Mareike Teklenburg (10aR) ausgezeichnet. Marcus Sanders erhielt zudem ein Extra-Geschenk für sein soziales Engagement – unter anderem ist er in der Schülervertretung und im Schulsanitätsdienst tätig.

Seine Abschlussrede hatte Borm um das Abschlussmotto – „Knapp, aber passt schon“ – aufgebaut. Dabei schlug er auch ernste Töne an: „Ein Spiel mit knappen Situationen ist risikobehaftet und kann schief gehen“, mahnte er. Irgendwann könne es auch einmal zu wenig sein.

Für die Gemeinde sprach der stellvertretende Bürgermeister Detlef Sonnenberg. Er forderte die Jugendlichen auf, selbst aktiv zu werden. „Überlasst es nicht anderen, über euch zu bestimmten, meldet euch laut und deutlich zu Wort“, sagte er.

Pastor Heinrich Petersen als Vertreter der Wardenburger Kirchengemeinden schlug vor, den Abschluss auch als Moment des Innehaltens zu verstehen, bevor es weiter geht. Mit der Tour de France verglich Elternratsvorsitzende Katja Ohle die Schulzeit. „Die fünften und sechsten Klassen waren die Flachetappen, in der siebten und achten kamen die ersten Berge. Und die Königsetappe waren dann die Klassen neun und zehn – da wurde euch alles abverlangt“, sagte sie und lobte: „Aber ihr habt es alle bis Paris – beziehungsweise zum Abschluss – geschafft.“

Für die Schüler blickte Marcus Sanders zurück – und in die Zukunft. „Wir alle haben Pläne“, sagte er, „und ich sage Danke im Namen der Schülerschaft an alle, die daran beteiligt waren.“

Doch natürlich wurde auf der Entlassfeier nicht nur geredet. Die Theater AG und der Wahlpflichtkurs Musik traten auf, auch die Schulband spielte. Abends wurde weitergefeiert: beim Abschlussball in der Gaststätte „Zum Tüddick“.

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