Ahlhorn Eines der Kinder fragte am Rande des Pressetermins Schulleiter Ulrich Meiners: „Gibt es heute den Pokal?“ Den gab es zwar nicht beim Besuch der Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen in der Grundschule Ahlhorn, aber Pokale und Preise spielten am Donnerstag schon eine Rolle. Die CDU-Abgeordnete trommelte nämlich für die Teilnahme am Energiesparmeister-Wettbewerb 2016, bei dem das beste Schulprojekt gesucht wird. Das Thema ist der Schutz des Klimas und der Stopp des Klimawandels durch weniger Abgabe von Kohlendioxid.

Mit Ahlhorn hatte sich Grotelüschen in ihrem Heimatort eine Schule ausgesucht, die sich verstärkt mit dem Thema Energie/Klimaschutz ausein-andersetzt. Die Berufsbildenden Schulen (BBS) Wildeshausen unterstützen die Grundschule dabei mit Solar-Projekten. Schulleiter Ulrich Meiners, Lehrerin Christina Schäfer, BBS-Schulleiter Gerhard Albers und Fachlehrer Holger Adomat stellten die Zusammenarbeit vor.

KlimaWettbewerb für alle Schultypen

Der Energiesparmeister-Wettbewerb wendet sich an alle Schultypen. Einfallsreiche, nachhaltige und effiziente Projekte werden mit Geld-/Sachpreisen im Gesamtwert von 50 000 Euro belohnt. Für den Wettbewerb des Bundesumweltministeriums und der Co2online-Gesellschaft können sich Einzelne oder Teams bis 13. April bewerben. 2500 Euro gibt es für das beste Projekt in jedem Bundesland, der Bundessieger erhält 5000 Euro.

www.energiesparmeister.de

„Toll gelungen“, fand die Politikerin die Präsentation der Kinder. In der Pausenhalle hatten sie einige Experimente aus den 15 Sonnenfängerboxen aufgebaut, die die Schülerfirma Metallic der BBS hergestellt und mit reichlich Lehrmaterial bestückt hatte. Da flitzte ein solarbetriebenes Auto über den Boden und aus einem Brunnen schoss eine kleine Fontäne.

Im Frage-Antwort-Spiel sprachen Abgeordnete und Kinder über den Klimawandel und was sich dagegen tun lässt. Weniger Strom verbrauchen, mehr auf Solarenergie setzen – so der Tenor. „Die Erde erwärmt sich. Wenn es so weitergeht, werden die Eisbären aussterben“, erzählten die eifrigen Grundschüler. Sie hatten gar eine Schale dabei, in der eine Eisbärenfigur inmitten schmelzender Eiswürfel lag.

Der Klimawandel könne immer wieder in den Sachkundeunterricht eingebettet werden, berichtete Lehrerin Schäfer. Dafür gebe es viele Möglichkeiten. Durch die Sonnenfängerboxen habe man inzwischen drei Experimentier-Arbeitsgemeinschaften eingerichtet, in denen Schüler in kleinen Gruppen mit den Materialien üben könnten, erzählte Schulleiter Meiners. Wettbewerbe wie der Energiesparmeister seien ein guter Anlass, über Konzepte und Präsentationen verstärkt nachzudenken.

„Der Weg ist das Ziel“, hob Gerhard Albers hervor. Es gehe darum, die Kinder früh für den Klimawandel zu sensibilisieren. „Wettbewerbe können ein Anreiz sein“, sagte er. Als sehr gut bezeichnete er die Kooperation zwischen Grundschulen und BBS. In der Gemeinde Großenkneten sind neben Ahlhorn auch Sage und Huntlosen mit den Sonnenfängerboxen ausgestattet.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.