Kirchhatten Kommunikation nach innen und außen ist für die politische Arbeit extrem wichtig. „Das wissen wir Jusos nicht nur aus den bisherigen Wahlkämpfen, in denen wir mitgewirkt haben“, sagt der erste Vorsitzende der Jusos Hatten-Hude, Marco Höppner aus Kirchhatten.

Was hat das mit Wissenschaft zu tun?

Um die Kommunikationsabläufe in der neu gegründeten Juso-Ortsgruppe von Anfang an optimal zu gestalten, beteiligen sich die Jusos an einem Studienprojekt von angehenden Kommunikationswissenschaftlern der Universität Bremen. Diese untersuchen die Kommunikationsabläufe der Juso-Ortsgruppe von vorne bis hinten, besonders im Hinblick auf Umfang und Mittel. Sie haben dazu in den vergangenen Tagen zusammen mit einigen der jungen Sozialdemokraten aus Hatten und Hude eine sogenannte Netzwerkkarte erstellt. Diese wollen die Studierenden in einem Seminar zur Kommunikationsgeografie „Stadt versus Land“ in Bremen präsentieren.

Die Netzwerkkarte sieht ein wenig so aus wie eine große Wolke mit mehreren, kleinen Begleitern. Sie ist eine Art „Mindmap“, welche mithilfe von Zeichnungen und Markierungen auf einfache Weise einen schnellen Überblick über die Häufigkeit und die Art der Kommunikation mit verschiedenen Akteurinnen der SPD-Jugendorganisation geben soll.

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In dem Uni-Seminar wird die Karte anhand gängiger Kommunikationstheorien im Laufe des Semesters noch genauer analysiert.

Wie ist die Netzwerkkarte entstanden?

Das Erstellen sei nicht ganz so einfach gewesen, hebt Höppner hervor. Fragen, die beantwortet werden mussten und von den Anwesenden auch teils unterschiedlich eingeschätzt wurden, waren: Wie häufig besteht Kontakt mit dem SPD-Ortsverein und -Unterbezirk und läuft dies mehr über E-Mail, Facebook, WhatsApp oder das persönliche Gespräch? Wie sieht der Kontakt mit den Nachbar-Jusos aus?

Werden zusammen Aktionen gemacht und werden die lokalen Mandatsträger sowie die Abgeordneten auf Bundes- und Landesebene eingebunden? Hierüber haben die Jusos aus Hatten und Hude eine ganze Weile diskutiert, bevor die Ergebnisse auf dem Plakat zusammengetragen worden sind.

Gibt es auch einen praktischen Nutzen ?

Die Resultate sollen in Zukunft nicht nur weiter von den Studierenden in Bremen genutzt werden. Die Jusos wollen die Karte mit weiteren Parteimitgliedern besprechen und an ihren Kommunikationsabläufen arbeiten. Gerrit Edelmann, stellvertretender Vorsitzender der Jusos und auf Orts-, Kreis- sowie Landesebene aktiv, freut sich über den Mehrwert durch die Zusammenarbeit mit der Studiengruppe: „Gerade auch von neueren Mitgliedern in einer kleinen Juso-Ortsgruppe reflektiert zu bekommen, wie die Kommunikationsstrukturen innerhalb der Partei wahrgenommen werden, ist total spannend und wichtig, um zu wissen, woran wir arbeiten müssen, um die SPD wieder besser aufzustellen.“

Nun warte man auf weitere Ergebnisse aus dem Universitätsseminar, so Höppner. Er freue sich sehr über das Projekt mit der Studiengruppe.

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