Hude /Landkreis Große Freude in der Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg (GAG): Die Schüler waren erfolgreich bei den diesjährigen Regionalwettbewerben „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“. Mit ihrem langjährigen Betreuer Wolfgang Unger konnten die Schüler ein gutes Niveau halten. Wie bereits 2014 und 2015 kehrten die von Physiklehrer Robert Schulz unterstützten Schülerteams mit fünf Preisen sowie einigen Sonderpreisen vom „Jugend forscht“-Wettbewerb aus Emden zurück.

Flugzeuge verbessern

Und damit sei das Potenzial der Schule mit ihren Landkreisschülern sicher noch nicht ausgeschöpft, ist sich Schulleiter Wolfgang Schoedel sicher. Schließlich sei die Schule 2015 als „Ideen-Expo-Partnerschule“ ausgezeichnet worden. „Neues kommt von Neugier“, lautete das diesjährige Motto bei „Jugend forscht“.

Neues und Neugier spiegeln sich jedenfalls in den Wettbewerbsprojekten der GAG-Schüler im Alter von 11 bis 18 Jahren wieder. Zwei Teams konnten sogar erste Preise und damit die Weiterleitung an den Landeswettbewerb erhalten. Beide in der von besonders vielen Schülern angewählten Wettbewerbssparte „Technik“.

Die GAG-Schüler Lasse Urban, Nils Lehmann und Jannis Oltmann qualifizierten sich mit ihrem Langzeitprojekt zum elektromagnetischen Antrieb – als umweltfreundlicher Alternative für Flugzeugstarts – für den Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld.

Die Jury hob insbesondere die hohe Eigenständigkeit bei der Erstellung des Modells sowie der dahinterstehenden Elektronik und das große Fachwissen in allen Bereichen hervor. Nun vertritt das deshalb auch von der Naturforschenden Gesellschaft mit einem Sonderpreis ausgezeichnete Projekt die niedersächsischen Nordwest-Region vom 14. bis 16. März am Landeswettbewerb an der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld.

Bei dem Regionalwettberwerb „Schüler experimentieren“ waren die beiden Sechstklässler Hergen Hentschel und Paul Claußen mit ihrem Projekt „Effizienz von Windrädern“ sehr erfolgreich – sie gewannen in der Sparte der jüngeren Teilnehmer. Mit ihnen freute sich AG-Leiter Robert Schulz über einen Doppelsieg bei den beiden Wettkämpfen im Fachbereich Technik.

Mit diesem Sieg haben die Schüler des Windkraft-Projekts die nächste Wettbewerbsstufe erreicht. Der Landeswettbewerb findet vom 10. bis 12. März in den Ausbildungswerkstätten der EWE in Oldenburg, Am Waterender Weg 30a, statt. Die Projekte können am 11. März von 9 bis 12 Uhr angeschaut werden.

Weitere Platzierungen

Zum guten Abschneiden der Graf-Anton-Günther-Schule trugen auch weitere Schüler der Jugend-forscht-AG bei. Janina Drieling, Jannik Steenken und Jakob Holthaus erreichten mit Janna Tholen den dritten Preis im Fachbereich „Mathematik/Informatik“ und den Sonderpreis Umwelttechnik für ihr Projekt „Die automatische Fahrradschaltung: die Lösung eines Alltagsproblems“.

Zwei weitere dritte Preise im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ gingen an Eike Staab (7b) und Felix Jähn (9f) im Fachbereich „Arbeitswelt“ und Mika Brüggemann, Tobias Pralle und Arne Thorhauer (alle 8c) im Bereich „Physik“. Alle beschäftigten sich mit Elektrizität, erstere mit der stromerzeugenden Biotonne und letztere mit den Verlusten bei Energieübertragungen in Stromkreisen.

Stolz zeigt sich Jens-Henning Kreker. Er ist am Landkreis-Gymnasium für die Koordination der verschiedenen MINT-Aktivitäten zuständig. MINT ist die Abkürzung für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. „In unserer Jugend-forscht-AG haben wir erfolgreiche und motivierte Schüler von Klasse sechs bis zwölf“, sagt er.

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