WILDESHAUSEN Interessanten Besuch hatte am Montag die Wildeshauser Privatschule Gut Spascher Sand. Das Zirkus-Jugendprojekt „Ubuntu“ aus Schleswig-Holstein gastierte in der Sporthalle auf dem ehemaligen Kasernengelände.

Seit nunmehr fünfzehn Jahren gibt es „Ubuntu“, den Circus. Ursprünglich als ein einmaliges und einjähriges Projekt in der christlichen Jugendarbeit geplant und durchgeführt, ist daraus inzwischen der eigenständige Verein Soziale Projekte e.V. mit angestellten Mitarbeitern geworden. Die ursprüngliche Idee eines Ferienprojektes für 40 bis 70 Kinder und Jugendliche ist weiterentwickelt worden und hat zu verschiedenen Aktivitäten geführt: Das zentrale Projekt ist „Ubuntu -der Circus“ mit etwa 100 Freunden und rund 70 Aktiven, die jährlich für vier Wochen bundesweit auf Tournee gehen. „Ubuntu -das Circusjahr“, auch Circusschule genannt, bietet schulmüden, auffälligen und verhaltensoriginellen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit ein Jahr im Umkreis des Circus zu leben, zu arbeiten und zu lernen. Ziel und Abschluss ist die Teilnahme an der Tournee.

Für die 14 „Ubuntu“-Kinder im Alter zwischen 12 und 15 Jahren, die vor den 250 Spascher Schülerinnen und Schülern ihr Können zeigten, war es eine Premiere. Sie traten erstmals öffentlich vor Publikum auf. Im Anschluss an die gelungene, gut einstündige Vorstellung brachten sie ihre Fertigkeiten beim Jonglieren, Seiltanzen und Spaßmachen als Clowns den dritten und vierten Jahrgängen der Privatschule bei. Eine Artistin aus der „Ubuntu“-Truppe wird übrigens ab Sommer die Spascher Schule besuchen, was auch der Auslöser für das Gastspiel am Montag war.

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