Huntlosen Wenn Sonja Hatzler, Leiterin des Ev.-luth. Kindergartens Huntlosen, auf das vergangene Jahr zurückblickt, kommt ihr eigentlich nur ein Thema in den Sinn: der Bau. Seit dem Sommer wird an einem Anbau an das bestehende Gebäude gearbeitet. Über den aktuellen Fortschritt der Arbeiten informierte sich die FDP-Gemeindefraktion am Dienstagnachmittag.

Nach Ostern könnte dann auch die über sieben Jahre andauernde Container-Zeit an der Bullerbäke enden. In dem Anbau soll eine Krippengruppe untergebracht werden, eine Regelgruppe könnte ins bestehende Gebäude umziehen und die Container abgebaut werden. Die Vorfreude ist nicht nur bei Sonja Hatzler groß. „Wir freuen uns alle, dass die Container endlich wegkommen“, sagt sie. Die Tür könne man nicht richtig schließen, in vielen Bereichen sei die Arbeit nur beengt möglich.

Vom Bau versprechen sich die Mitarbeiter nun eine Verbesserung der Situation. „Wir bekommen einen größeren Mitarbeiterraum, die Kinder dadurch mehr Platz in der Cafeteria“, berichtet sie. Auch der Baufortschritt sei erkennbar. „Im Anbau kann man so langsam sehen, wo was hinkommt.“

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Schwierigkeiten machte während der Bauphase eine Brandschutzwand, die innerhalb des bestehenden Gebäudes errichtet werden musste, berichtete Reiner Garms vom Bauamt der Gemeinde. „Es waren viele Absprachen mit dem Kreis nötig. Das hat Zeit gebraucht“, sagte er. Zu den bestehenden 512 Quadratmetern Fläche erhält der Kindergarten nun noch einmal 162 Quadratmeter Nutzfläche. Noch vor Weihnachten sollen in den Rohbau Fenster eingebaut werden. „Für die Kinder ist es natürlich unheimlich spannend, dass immer etwas los ist“, sagte Sonja Hatzler.

Die FDP-Fraktion inspizierte den Bau und sprach mit der Kindergartenleiterin auch über die derzeitige Auslastung. „Wir werden im kommenden Kindergartenjahr komplett ausgelastet sein“, so Hatzler.

Vor Ostern soll der Kindergarten noch einmal für eine Woche geschlossen werden, um die letzten Arbeiten fertigzustellen. Wenn alles glatt läuft, könnte danach mit dem Umzug der Gruppen begonnen werden. „Ich hoffe, dass wir zum neuen Kindergartenjahr komplett fertig sind“, sagt Sonja Hatzler. Dann könnten ihr bei den Gedanken an den Kindergarten auch wieder andere Dinge als der Bau in den Sinn kommen.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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