Wildeshausen Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung hat die Hunteschule Wildeshausen in der vergangenen Woche Vertreter der Elternschaft, Vorsitzende der Fraktionen, den Schulträger und die Öffentlichkeit geladen, um sich über den aktuellen Stand und zukünftigen Verbleib der Hunteschule auszutauschen.

Anlass war die Berichterstattung über die Antragstellung der SPD-Ratsfraktion nach Rückübertragung des Gebäudes der Hunteschule an die Stadt Wildeshausen zum Schuljahr 2016/17. Das sorgte im Umfeld der Schule für große Verunsicherung.

In einem ersten persönlichen Gespräch der Schulleitung der Hunteschule und Maik Ehlers als Vertreter des Schulträgers mit Hartmut Frerichs (SPD) am 15. Februar wurde schnell deutlich, dass für die Stadt Wildeshausen aufgrund der steigenden Schülerzahlen an den Grundschulen einerseits dringender Handlungsbedarf besteht, andererseits jedoch die aktuellen und zukünftigen Erfordernisse der Beschulung von Schülerinnen und Schülern der Hunteschule nicht aus den Augen verloren werden dürfen.

Im Rahmen dieses ersten Gesprächs stellte sich zudem heraus, dass die Ratsmitglieder in Bezug auf die Entwicklung der Schülerzahlen und Raumsituation an der Hunteschule über einen nicht den Tatsachen entsprechenden Kenntnisstand verfügten, so die Schulleitung.

Zielsetzung der Informationsveranstaltung war es, für Klarheit und Transparenz in der Entwicklung der Schülerzahlen und des Raumbedarfs zu sorgen. Wichtige Erkenntnis: Aktuell stehen in der Hunteschule keine Räume leer. Ganz im Gegenteil: Einzelne Räume sind bereits mit Mehrfachnutzungen belegt.

Ferner wurde in diesem Rahmen verdeutlicht, dass interessierte Eltern weiterhin die Möglichkeit haben, für das Schuljahr 2016/17 ihr Kind zum Besuch der fünften Klasse an der Hunteschule anzumelden.

Aufgrund der aktuellen Rückmeldung durch Eltern und Lehrkräfte des Regionalen Integrationskonzepts (RIK) ist davon auszugehen, dass sich die Schülerzahlen auch im kommenden Schuljahr auf dem diesjährigen Niveau halten werden. Damit einhergehend zeichnet sich ab, dass weiterhin keine Klassenräume freistehen werden.

Franz Duin (SPD) als Vertreter des Kreistags verdeutlichte, dass es bei der aktuellen Auslastung keine vorzeitige Abschaffung der Hunteschule geben wird. Sollte sich der Bedarf an Klassenräumen verändern, ist eine duale Nutzung des Gebäudes durch zwei Schulen angedacht.

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