Hude Kinder und Eltern durch vielfältige Angebote für mehr Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung zu begeistern – das ist das Ziel des „5-Säulen-Projektes“, das jetzt am katholischen Kindergarten (Kita) St. Marien in Hude umgesetzt wird. Finanziert wird es von der Handelskrankenkasse (Hkk) und soll auch das Kitateam einbeziehen.

Den Auftakt zu diesem Projekt an St. Marien bildeten nun spielerische Bewegungsübungen. Dabei konnten sich alle Kinder – von der Krippe bis zur Vorschule – unter der Anleitung von Raimund Michels in der Turnhalle so richtig austoben und gleichzeitig etwas lernen. Der Sportlehrer und Bewegungspädagoge initiierte unter anderem das Kinderbewegungszentrum des Sportvereins Bremen 1860.

Singen und tanzen

In verschiedenen Gruppen singen und tanzen die Kinder gemeinsam. Michels hat dafür einige spielerische Bewegungslieder mitgebracht, die er vorsingt. Dazu spielt er auf seiner Gitarre. Das Konzept dabei: Durch die Lieder sollen die motorischen, kognitiven und sozialen Kompetenzen der Kinder gefördert werden.

Aufmerksam hören die Kita-Kinder dem Bewegungspädagogen zu und setzen die Inhalte der Lieder begeistert in Bewegungen um. Dabei kommen auch kleine Hilfsmittel wie bunte Tücher zum Einsatz. Den Kleinen macht es sichtlich Spaß, sich kreuz und quer durch die Turnhalle zu bewegen – manchmal auch wie ein Frosch, Krokodil oder Vogel. Mal sind sie dabei ganz leise, mal brüllen sie laut wie ein Löwe. Am Ende der Bewegungseinheit erhalten alle noch eine CD mit den Bewegungsliedern, um diese auch zu Hause zu tanzen.

„Wir wollen Gesundheitskonzepte weiterentwickeln“, erklärt Kitaleiterin Petra Ahrens das Ziel des Projektes. So sind Aktionen in verschiedenen Bereichen geplant: Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken, Mini-Olympiade, gesundes Frühstück und die richtige Ernährung, Vorträge sowie Workshops von Dozenten oder eine gemeinschaftliche Aktion mit Senioren und Kindern in Zusammenarbeit mit der Huder Tagespflege. Auch eine Kooperation mit dem Turnverein sei denkbar, so Ahrens. Durch diese Vielfältigkeit sollen alle Beteiligten motiviert werden und Spaß haben.

Ideensammlung angelegt

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Dem zunehmenden Bewegungsmangel und einer schlechten Ernährung bei Kindern könne das „5-Säulen-Modell“ entgegenwirken, heißt es im Projektplan. Denn durch sportliche Aktivität sammelten die Kinder nicht nur physische, sondern auch soziale und psychische Erkenntnisse, von denen sie ihr gesamtes Leben profitierten.

Aber auch Eltern und die Erzieher sollen mit einbezogen werden – die Angebote reichen von Walking bis zu Qigong. „Jeder soll etwas für sich selbst tun können“, so Ahrens. Eine Ideensammlung für mögliche Aktionen hat das Kitateam schon angelegt, damit alle vom „5-Säulen-Projekt“ profitieren können.

Neele Körner Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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