Hude Der Andrang in der „kleinen Villa Kunterbunt“ ist am Donnerstagnachmittag groß gewesen: Die Mitarbeiter der Kindertagesstätte (Kita) hatten zum Tag der offenen Tür in die Einrichtung geladen. Viele Eltern von Kindern aus der Einrichtung, aber auch Geschwister, Tanten, Onkel sowie Groß- und Urgroßeltern nutzen die Möglichkeit, sich die Kita anzusehen. Auch Nachbarn und Mitarbeiter aus anderen Kitas in der Gemeinde waren gekommen.

Seit dem 1. August sind in der Kita zwei Krippengruppen untergebracht. Die Gemeinde Hude hatte im Sommer Container auf dem Gelände des Spielplatzes an der Jägerstraße errichtet, um dringend benötigte Krippenplätze zu schaffen. 13 Mobilbau-Module sind für die Einrichtung aufgestellt worden, in denen einiges untergebracht ist: Zwei große und helle Gruppenräumen gibt es für die Kinder. Zudem gehört zu jedem Gruppenraum auch ein Schlafraum. Ein Waschraum mit Kindertoiletten, eine Küche, ein Büro und ein Aufenthaltsraum für die Mitarbeiterinnen sind außerdem in dem Komplex zu finden.

Cornelia Sohl, Leiterin der Kita, freute sich über den großen Andrang. Neben vielen Verwandten der Kinder aus der Einrichtung seien auch interessierte Eltern mit ihren Kindern, die diese eventuell in der Kita anmelden wollen, gekommen. Zu diesen gehört Talea Ledda. Sie tauschte sich mit anderen Müttern über die Einrichtung aus. „Ich habe einen sehr guten Eindruck“, sagte Ledda, die sich gut aufgenommen fühlte.

Ziel sei es gewesen, Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich die Räumlichkeiten und die Ausstattung anzusehen, erklärt Sohl. Viele seien begeistert, dass es in Containern so gut aussehen könne.

„Meine Tochter geht seit Mitte August in die Einrichtung“, erzählt Kathrin Rüthemann. Sie sah sich mit ihrer Familie die Einrichtung an. So waren unter anderem Tante, Oma und Uroma aus Oldenburg nach Hude gekommen, um zu gucken, wo die Kleine in die Kita geht „Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl“, sagt Rüthemann. Sie wisse um die Bedenken wegen der Container. Jedoch sei es sehr schön geworden, und auch die Erzieherinnen seien nett. „Ich gebe mein Kinder gerne hier hin“, sagt Rüthemann. Und ihre Tochter freue sich auch immer auf die Kita.

Ebenfalls positiv von der Einrichtung angetan war Benjamin Wibben, dessen Patenkind und Neffe in die Kita gehen. „Man denkt erst bei Containern, dass es nicht so schön ist“, erklärt Wibben. Aber seine Eindrücke seien sehr positiv, es sei familiär.

Über das große Interesse an der „kleinen Villa Kunterbunt“, freute sich auch Nicole Westermeyer von der Gemeinde Hude. „Toll, dass es so gut angenommen wird“, sagte Westermeyer. Das habe sie auch schon anders erlebt.

Renke Hemken-Wulf Friesoythe / Redaktion Münsterland
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