Hude Die Kinder und Mitarbeiter des Kindergartens St. Marien in Hude haben allen Grund zur Freude: Die Bauarbeiten für den Anbau haben am Freitag begonnen. Zum Spaten gegriffen haben Kindergartenleiterin Petra Ahrens, das Architektenbüro und Bauunternehmen, der Bürgermeister und Mitarbeiter der Gemeinde sowie Pfarrer Norbert Steffen. Sie wollen zeigen: Wir stehen hinter dem Projekt.

Anlass für den Anbau ist die Erweiterung des Kindergartens um eine sechste Gruppe. Die ist 2017 aufgrund der großen Nachfrage in einem Container untergebracht worden. Jetzt soll sie fest ins Haus integriert werden. „Vor zwei Jahren waren wir von der großen Nachfrage überrascht. Durch viele Zuzüge in Kombination mit der Flüchtlingskrise hatten wir Platzmangel in den Kitas“, erklärte Bürgermeister Holger Lebedinzew die damalige Situation. Als Übergangslösung dienten die Container. Diese sollen jetzt nach und nach durch feste Gebäudeerweiterungen ersetzt werden.

Die sechste Kindergartengruppe soll im jetzigen Bewegungsraum einziehen, erläutert Leiterin Ahrens. Dieser wandert in den Neubau, wo die Kinder viel Platz zum Turnen und Spielen haben werden. Außerdem wird ein Behinderten-WC eingerichtet. Zudem entstehen in einem zweiten Geschoss Personalräume für die Mitarbeiter. Auch in der Küche soll sich einiges verändern. Die Zusammenarbeit mit den Architekten schätzt Ahrens dabei sehr: „Ich habe auch das Gefühl, dass unsere Ideen von den Architekten mitgenommen werden.“ Aktuell sind 116 Kinder und über 30 Mitarbeiter im St. Marien.

Pfarrer Norbert Steffen – der am Freitag seinen letzten Arbeitstag hatte und am Wochenende in den Ruhestand verabschiedet wird – bedankte sich bei der Gemeinde für die große Unterstützung.

Die Kosten werden auf 700 000 Euro geschätzt. Bauherr ist die Gemeinde Hude, Träger der Einrichtung ist die Kirchengemeinde St. Marien. Den Entwurf für den neuen Gebäudeteil übernimmt die Architektengemeinschaft Sosath & Scheper und Heitmann. Für die bauliche Umsetzung hat das Bauunternehmen Steckel aus Westerstede den Auftrag erhalten.

Bei dem Anbau für den Kindergarten St. Marien Kita soll es nicht bleiben. Zurzeit steht auch die Kita Amselstraße in der Diskussion. „Die wollen wir nächstes Jahr im Frühjahr anpacken“, sagte Lebedinzew.

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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