Hude Wichtiger Punkt auf der Tagesordnung des Huder Ausschusses für Schule und Bildung ist die Grundsanierung der Grundschule Wüsting. In der öffentlichen Sitzung, die an diesem Montag, 25. November, um 17 Uhr im Rathaus beginnt, werden die Varianten beraten, die bis hin zu einem kompletten Neubau reichen (NWZ berichtete).

Auch geht es in der Sitzung um die Zweckvereinbarung mit der Gemeinde Ganderkesee zur regioVHS Ganderkesee-Hude, die nach Ansicht der Huder Verwaltung geändert werden sollte, um der Gemeinde Hude mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Bis 2004 hatte Hude eine eigene Volkshochschule betrieben. Danach ist eine Zweckvereinbarung zwischen den beiden Gemeinden geschlossen worden, wonach die Aufgaben der Erwachsenenbildung für den Bereich der Gemeinde Hude von der Gemeinde Ganderkesee wahrgenommen werden sollen.

Es entstand die regioVHS Ganderkesee-Hude. Es wurde eine ergänzende Vereinbarung abgeschlossen, in deren Rahmen das entstehende Defizit seitdem nach einem festen Schlüssel von beiden Gemeinden getragen wird. Dazu heißt es in den Erläuterungen der Verwaltung: „2Rechtlich wird die regioVHS Ganderkesee-Hude als Eigenbetrieb der Gemeinde Ganderkesee geführt, die somit letztlich alleinig für die inhaltliche Ausgestaltung und die Haushaltsführung zuständig ist. Die Beteiligung der Gemeinde Hude ist auf eine durch die beiden Kommunen paarig besetzte Arbeitsgruppe, die sich im Wesentlichen allerdings mit dem Kursangebot sowie den Qualitätsstandards beschäftigt, beschränkt.“

Jetzt heißt es, dass das von den Hudern zu übernehmende Defizit für 2020 sich nicht unerheblich erhöhen werde. Von circa 60 000 Euro mehr sei die Rede, plus eventueller Nachzahlungen vergangener Jahre. Diese Kostenbeteiligung von Huder Seite sei über die Jahre zu einem Automatismus ohne Mitwirkungsmöglichkeit geworden. Deshalb erscheine eine Veränderung geboten, erklärt die Huder Verwaltung. Dabei sei auch das derzeitige Kursangebot in Hude ins Verhältnis zu den Kosten zu setzen. Jetzt gehe es um eine Neuausrichtung. Die Beschlussempfehlung lautet: „Die Zweckvereinbarung zwischen der Gemeinde Ganderkesee und der Gemeinde Hude über das Betreiben einer Erwachsenenbildungseinrichtung vom 4. 6. 2004 wird aus fristwahrenden Gründen zum 31. 12. 2020 gekündigt. Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Gemeinde Ganderkesee über eine veränderte Ausgestaltung zur Fortführung der Erwachsenenbildung zu verhandeln.“

Auf das Kursangebot des derzeit laufenden Semesters habe die Entscheidung keine Auswirkungen, betont die Verwaltung.

Der Haushalt 2020 ist außerdem Thema der Sitzung. Und es geht um die Festlegung eines Schulbezirks für die Peter-Ustinov-Schule in Hude. Einwohnerfragestunden sind wie immer im öffentlichen Teil vorgesehen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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