Harpstedt /Ijsselmeer Die Gemeinschaft stärken und ein tolles Abenteuer gemeinsam erleben – diese Ziele stehen ganz obenan, wenn der Schulsanitätsdienst der Oberschule Harpstedt und Betreuer vom Malteser Hilfsdienst zum Segeln auf dem Ijsselmeer fahren. Alle Aufgaben werden im Team gemeistert, vom Setzen der Segel über Kehrtwenden und Ankern bis zum Baum-Einholen. Am 2. Juli stachen zwölf Mädchen und Jungen sowie die Malteser wieder gemeinsam für eine Woche in See.

Zunächst fuhren die Schüler und Betreuer in Richtung Harlingen (Niederlande). Im dortigen Hafen warteten schon der Skipper Joris und Skipperin Anna auf dem Segelschiff Overwinning gespannt auf die unternehmungslustige Jugendgruppe. Das Wiedersehen nach einem Jahr war herzlich: „Es war, als wäre man nur kurz nach Hause gefahren“, sagte Niklas Mählenhoff, einer der Schüler. Allerdings hatte die Crew Zuwachs bekommen: Schiffshund Woffel wurde sofort ins Herz geschlossen.

Kurz nach der Ankunft im Hafen wurden die Segel gesetzt. Das erste Ziel, Urk, war schon wenige Stunden später in Sicht, und es konnte im Hafen von Urk angelegt werden. Am nächsten Tag ging es weiter nach Makkum. Die Reise dorthin war abenteuerlich, das Schiff war fast die gesamte Fahrt über in Schräglage.

Im Hafen von Makkum wartete bereits Maximilian Oebker, Leiter des Schulsanitätsdienstes und Organisator der Tour. Er löste Sven Strahlendorff ab, den Ortsgeschäftsführer der Malteser in Harpstedt. Am Abend wurde noch gemeinsam gegrillt. An die Skipper überreichten die Harpstedter als Gastgeschenk eine Flasche Wein und ein selbstgestaltetes Fotoalbum mit Bildern vom Segeltörn 2017 – über das sich Joris und Anna sehr freuten.

Am Mittwoch ging es auf das Wattenmeer hinaus, dort ließ sich die Gruppe trockenfallen und übernachtete vor der Insel Terschelling. Überraschend kam während der Ebbe Besuch vorbei: eine ehrenamtliche Meeresbiologin, die die Jugendlichen auf eine Forschungsstation im Wattenmeer einlud.

Das Ziel am Donnerstag war klar, es ging auf die Insel Terschelling. Mit Fahrrädern wurde das Eiland erkundet. Die Skipper hatten sich noch eine tolle Aktion einfallen lassen: Es gab eine Nachtwanderung über die Insel bis auf den höchsten Punkt. Von dort aus konnte die Gruppe die gesamte Insel überschauen und den Leuchtturm bestaunen.

Am Freitag wurde die letzte Etappe in den Hafen von Harlingen zurückgelegt. Die Rückreise nach Harpstedt stand bevor. Mit drei Stunden Verspätung wurde gegen 20 Uhr die Übergangswache in Harpstedt erreicht, dort warteten die Eltern der Jugendlichen gespannt auf die Gruppe.

Um die Gemeinschaft zu stärken, hatten Edith Elberfeld und Maximilian Oebker während der Tour Impulse, wie zum Beispiel Traumreisen, gegeben. Gemeinsam wurden auch Spiele gespielt oder Lieder gesungen. Um wach zu werden, gab es jeden Morgen ein „Warm-up“ – zum Beispiel Macarena-Tanzen oder Rudern zum Lied Aloha he. Die Jugendlichen hätten Smartphone oder Playstation gar nicht vermisst, berichtet Oebker.

Zur Crew gehörten: Eileen Bischof, Leonie Claußen, Anna Elberfeld, Johan Elberfeld, Elisa Grohe, Laura Hartmann, Lea Hüncke, Niklas Mählenhoff, Lisa Seeck, Ryan True, Marie Winzinger, Moritz Zibolz, Maximilian Oebker, Sven Strahlendorff und Edith Elberfeld (Schulsanitätsreferentin der Malteser im Offizialatsbezirk Oldenburg).

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