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Sandkrug Die Schule und auch das Leben danach haben durchaus etwas mit Segeln zu tun. Wieso, das haben am Donnerstagvormittag die 109 Waldschulabsolventen erfahren.

Schulleiter Stephan Piper erinnerte während der Feierstunde an die Bedeutung einer fundierten Bildung mit Hilfe einer historischen Person: Alexander dem Großen, der mit 22 Jahren bereits Herrscher über ein zuerst kleines, dann durch Eroberungen immer größer werdendes Reich wurde. Von dessen Lehrer, dem griechischen Philosophen Aristoteles, ist die Lebensweisheit überliefert: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ Piper wünschte im Namen des Kollegiums allen Abgängern viel Glück für die private und berufliche Zukunft. Elternvertreter Marian Witt griff das Bild seines Vorredners gerne auf. Für ihn sind die Lehrer der Rückenwind, der die Schüler die vergangenen sechs Jahre vorangebracht hat. „Wir Eltern sind, wenn Ihr wollt, weiter Eure Mannschaft. Die Segel müsst Ihr selbst setzen“, forderte er.

Von den 109 Absolventen haben 44 den erweiterten Sek-I-Abschluss geschafft und damit die Eintrittskarte zum Gymnasium gelöst. Die weitere Verteilung: Sek-I-Realschulabschluss (37), Sek-I-Hauptschulabschluss (4) und Hauptschulabschluss nach Klasse 9 (24). Ein Schüler muss die Waldschule ohne jeglichen Abschluss verlassen.

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Buchgeschenke und ausdrückliche Gratulation von ihren Klassenlehrern erhielten die Klassenbesten: Mareike Lindemann (Klasse 10cR; Note 1,6; Jahrgangsbeste), Fabian Sander (10bR; 1,8), Josephin Punke (9H; 1,9), Frederik Stephan Frohn (10aR; 2,2) und Jasmin Marx (10H; 2,5).

Bürgermeisterin Elke Szepanski, die ihren Urlaub unterbrochen hatte, um zum letzten Mal den Abschlussjahrgang persönlich zu verabschieden, verglich die Arbeit der Lehrer mit einer „hervorragenden Software“, die Gemeinde alleine könne nur die passende Hardware stellen. Sie legte den jungen Menschen ans Herz, den beruflichen Weg einzuschlagen, der sie wirklich ernsthaft interessiere. Nur so sei langfristige Zufriedenheit möglich. Auch Klassenlehrer Volker Westphal gab den Schülern einen Rat auf den Weg, um das wahre Glück zu erkennen. Das seien weniger materielle Dinge, sondern „Menschen, die wirklich hinter Euch stehen.“

Schülersprecher Gerrit Nuske hatte die Lacher bei seinem kurzen Fazit auf seiner Seite: „Wir sind am Ziel und die Lehrer am Ende.“ Er blickte zurück, wie sich die Perspektive der Schüler in den zurückliegenden Jahren verändert hat. „Ich denke, wir können stolz auf das Erreichte sein. Dafür, vielen Dank von uns an unsere Lehrer.“ Die Schulband „The Strength to go on“ und der Schulchor versüßten Schülern, Lehrern und Familienangehörigen den Abschied mit Liedern von Joan Osborn, Bruno Mars und Sunrise Avenue.


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Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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