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Wildeshausen Mehr als 35 Jahre hat Dr. Rolf Lange seine Praxis an der Deekenstraße geführt. Am Donnerstag hieß es für den engagierten Hausarzt nun endgültig Abschied nehmen. Doch seine meist langjährigen Patienten dürfen aufatmen. Nachdem bereits im Juli 2012 Marion Hegarty als Partnerin in die Praxis einstieg, steht nun mit Victoria Brüns die zweite Medizinerin bereit, in die Fußstapfen des 68-jährigen Vollblutarztes zu treten.

Die Brettorferin, die bis zu ihrer Familienpause in der Chirurgie am Wildeshauser Krankenhaus Johanneum gearbeitet hat, ist als Assistenzärztin bei Hegarty eingestellt und macht in Teilzeit eine dreijährige Weiterbildung zur Allgemeinmedizinerin. Als sogenannte Weiterbildungsassistentin unterstützt sie täglich außer mittwochs ihre Chefin. Zum Team gehören weiterhin die vier Arzthelferinnen Betty Alken, Karin von Düllen, Julia Krause und Sarah Czinzoll.

Gemeinsam hat das Frauenteam die Sprechzeiten umstrukturiert bzw. ausgeweitet.

„Damit wir früher anfangen können, brauche ich natürlich Unterstützung bei den Hausbesuchen und deshalb haben wir unsere langjährige Mitarbeiterin Betty Alken zur Verah-Assistentin ausgebildet“, erläutert Hegarty. Vier Wochen bzw. 200 Stunden lang hat Alken medizinisches Fachwissen gepaukt. Die Prüfung zur „Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis“ (Verah) im November steht zwar noch an, aber Alken darf bereits jetzt Hausbesuche übernehmen, bei denen keine ärztliche Kompetenz nötig ist. Nächste Woche geht es los.

Von einem tollen Start des „Verah“-Projekts niedersachsenweit spricht Helmut Scherbeitz, Geschäftsführer der Bezirksstelle Oldenburg der Kassenärztlichen Vereinigung. „Diese Zusatzqualifikation für Medizinische Fachangestellte und Arzthelferinnen stößt gerade in den ländlichen Regionen, in denen Hausbesuche oft lange Fahrtzeiten bedeuten, bei den Hausärzten auf große Resonanz“, zieht er eine erste Bilanz des in diesem Jahr gestarteten Projekts. Tausende von Verah-Assistentinnen würden derzeit geschult – Tendenz steigend.

Alles in allem ist die Kreisstadt Wildeshausen laut Scherbeitz hausärztlich gut versorgt. Wenn dann noch einige Verah-Assistentinnen hinzukämen, sei das umso besser.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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