DüNSEN „Ich hatte eine schöne Schulzeit, die ich jeden Tag genossen habe“, resümiert Ursula Ehlers ihre 40 Jahre als Leherin an der Grundschule Dünsen. Am Mittwoch hatte sie – wie die Kinder auch – ihren letzten Schultag. Schulleiterin Gabriele Chapus überreichte die offizielle Urkunde, die der 63-Jährigen den Ruhestand bescheinigte. „Du warst eine ganz wichtige Kraft an dieser Schule“, betonte Chapus. Als Geschenk hatten die vier Kolleginnen eine große Japanische Zierkirsche mitgebracht.

Die Kinder hatten ihre Lehrerin bereits beim Sommerfest mit allerlei Vorführungen verabschiedet. Am Dienstag kam noch eine nette Geste der Eltern dazu. „Ich bekam eine ,Rentnertüte‘ mit Strickwolle, Kaffee, Sekt, Kreuzworträtsel und Gummibären“, lacht Ursula Ehlers.

Ihr ganzes „Lehrerinleben“ verbrachte die Pädagogin an der einzügigen „Dorfschule“ in Dünsen – sogar ihre Zeit als Referendarin. „Hier war immer alles so familiär; und ich hatte immer nette Kollegen, Eltern und Kinder“, schwärmt die Harpstedterin.

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Eine ungewöhnliche Parallele gibt es zu Gabriele Chapus. „Wir sind beide in Braunschweig aufgewachsen und haben dort studiert“, sagte die Schulleiterin und schenkte ihrer Kollegin ein Buch mit dem Titel „Braunschweig“. „Ich stamme aus einer echten Lehrerfamilie“, erzählte Ehlers. Schon ihre Großeltern, Eltern sowie diverse Onkel, Tanten und Cousinen seien Lehrer gewesen – ebenso ihr Mann Jürgen, ebenfalls Ruheständler. „Aber unsere Kinder haben nichts mit diesem Beruf am Hut. Sie sind beide im medizinischen Bereich tätig.“ Nun führe nur noch eine Nichte diese „Familientradition“ fort.

„Für meinen Ruhestand habe ich mir erst einmal nichts vorgenommen, denn nach 40 Jahren mit der Uhr in der Hand, möchte ich die Zeit ruhig angehen“, verrät Ursula Ehlers. Außerdem werde sie bald „Oma“.

Die Nachfolge für Ursula Ehlers ist bereits geklärt. Andrea Bitter aus Wohlde, die bisher in Molbergen unterrichtete, übernimmt die künftige dritte Klasse.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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