Ganderkesee Warum ist Schnee weiß? Wieso leuchten Knicklichter, wenn man sie knickt, und welche Themen im Matheunterricht braucht man wirklich im späteren Leben? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die Ganderkeseer Gymnasiasten sowie Schüler der Grundschulen Lange Straße und Schierbrok bei der achten „Science Fair“ nach. 100 Schüler beteiligten sich in 39 Gruppen, berichtete Gymnasiallehrer Thomas Schnabel, der die Messe organisiert hatte.

Die Preisträger des Wettbewerbs „Science Fair“

Wie entstehen Algen? Enno Brahms, Norwin Denker, Willi Miesch und Karl Tönnies aus der 5a

Welche Geschmäcker schmecken wir wo auf der Zunge? Lena-Martha Krogh und Julina Kaebler (5b)

Wie hängt die Leitfähigkeit von Wasser vom Salzgehalt ab? Miriam Etrich und Amelie Heise (6m)

Wie kann man Stärke in Blättern nachweisen? Vanessa Bronder und Lisa Budde (9d)

Wie viele Kartoffeln benötigt man, um ein Haus eine Stunde lang mit Strom zu versorgen? Kai Logemann, Niels Hübner und Marco Moorschlatt (7b)

Kann man ein Handy mit dem Fahrrad laden? Kai Blobel (8c)

Wieso bekommt man manchmal einen Stromschlag, wenn man sich gegenseitig anfasst?   Lina Lindemann und Marie Krüger (8c)

Wie kann man das menschliche Gehirn austricksen? Charlotte Tönjes, Celisa Hajra und Cecilia Hajra (8c)

Wie wirkt sich Schlafmangel auf unseren Körper aus? Madeline Kizil und Chiara Zöllner (7m)

Am Freitag präsentierten die Schüler ihre Ergebnisse in der Aula des Gymnasiums, bevor die Jury, Schulelternratsvorsitzende Dr. Veronika Vahlhaus-Rutayungwa, Vera Reineke, Ministerialrätin a.D., Ludger Geldmann, Studiendirektor a. D., und die stellvertretende Bürgermeisterin und stellvertretende Landrätin Christel Zießler, die Sieger kürten (siehe Infokasten). Die Grundschüler erhielten alle einen Preis.

Lina-Emily Kühne, Janna Landsmann und Levi Cordes beeindruckten die Jury besonders mit ihrer Präsentation zur Fragestellung „Welcher Papierflieger fliegt am weitesten?". „Die, die gebaut sind wie ein Kampfjet, schmal, lang und vorne spitz“, erklärte der 13-jährige Levi nach dem Wurftest auf dem Schulflur.

Nicht nur bei der Jury, auch besonders bei den Klassenkameraden kam Kai Blobels Projekt zum Thema „Kann man ein Handy mit dem Fahrrad laden?“ gut an. Das Ergebnis: Ja, man kann! Der 14-Jährige präsentierte sein Fahrrad samt Halterung für das Smartphone, die er aus Holz gebaut und mit einer Rohrhalterung aus dem Sanitärbereich befestigt hatte. Die nötigen Kabel hatte der Achtklässler auf eine Platine gelötet und mit der Lichtanlage und dem Dynamo verbunden. „Damit das Handy nicht herunterfällt, habe ich einen Klettpunkt am Handy und an der Halterung festgemacht“, erklärte der 14-Jährige.

Von Schulleiterin Dr. Renate Richter gab es am Ende Lob für alle Teilnehmer: „Alle Projekte sind großartig. Ich hoffe, dass ihr diese Haltung beibehaltet: Wo finde ich Fragen, die ich aus eigener Kraft beantworten kann?“


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Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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