Ganderkesee Der Talentcampus in Ganderkesee ist beliebt, die vergangenen Runden waren stets ausgebucht und Wartelisten gab es auch. In den kommenden Osterferien geht der Talentcampus in die nächste Runde und ab Montag, 25. Februar, sind Anmeldungen möglich.

„Der Talentcampus ist offen für alle“, so Nadja Groeger, Bildungsmanagerin bei der regioVHS, und richte sich an Kinder von neun bis 18 Jahre. Gefördert wird der Talentcampus über das Bildungsprogramm „Kultur macht stark“. Das hat zwei Dinge zur Folge: Zum einen ist die Woche für die teilnehmenden Kinder kostenlos (siehe Infokasten), zum anderen müssen mehrere Partner zusammen den Talentcampus anbieten. Neben der regioVHS sind dies die Gemeinde Ganderkesee und das Kulturhaus Müller.

„Wir wollen Kindern die Gelegenheit geben, versteckte Talente zu entdecken“, so Nadja Groeger. „Es geht darum, dass Dinge ausprobiert werden können, die die Kinder im Alltag eher nicht ausprobieren“, ergänzt regioVHS-Leiter Dr. Jens Kohne.

Der Talentcampus in Ganderkesee

Zeitraum: Montag bis Freitag, 8. bis 12. April, jeweils von 9 bis 16 Uhr

Das Angebot ist kostenfrei für die Kinder. Das gilt auch für Mittagessen, Snacks und Getränke. Für den Stop-Motion-Kursus wird ein Smartphone benötigt.

Eine Anmeldung ist von Montag, 25. Februar, bis Freitag, 8. März, möglich. Es gibt nur 16 Plätze.

Die Anmeldung erfolgt Online bei der regioVHS. Anmeldezettel liegen zudem in den Jugendtreffs aus.

    www.regiovhs.de

Damit auch die klassischen Vorstellungen von „Jungs machen Technik, Mädchen was Kreatives“ durchbrochen werden, muss jedes Kind zwei Kurse belegen. Angeboten werden die Kombinationen „Stop-Motion-Videos leicht gemacht“ und „Picasso und das geklebte Papier“ sowie die Stop-Motion-Videos in Kombination mit „Eine Reise ins unentdeckte Land“. Das bedeutet, dass jedes Kind die Stop-Motion-Videos ausprobieren kann und dazu noch einen künstlerisch-kreativen Bereich besucht. „Beide Kombinationen laufen parallel“, so Dr. Wiebke Steinmetz vom Kulturhaus Müller. Nachmittags wird immer gewechselt. Beim Picasso-Kursus gehe es darum, seine Fantasie spielen zu lassen und verfremdete Bilder auf unterschiedlichen Materialien zu malen. Beim „unentdeckten Land“ wird kreativ auf einer großen Landkarte gestickt. Diese Karte ist das einzige Werk, das nicht mitgenommen werden kann. „Aber es wird im Kulturhaus ausgestellt“, so Wiebke Steinmetz.

Aber nur einen Kursus belegen, geht nicht: „Es ist also nicht möglich, nur die Videos oder nur einen der Kreativkurse zu besuchen“, betont Nadja Groeger. „In diesen ,sauren Apfel’ müssen die Kinder und Jugendlichen beißen.“ Das sei aber auch gar nicht so schlimm, wie die vergangenen Durchgänge gezeigt hätten. Da sei das Konzept gut aufgegangen: In den Technikkursen seien vor allem die Mädchen sehr gut gewesen „und beim Kreativen waren häufig die Jungs besser“, weiß Nadja Groeger.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.